- 02.09.2011, 15:12:34
- /
- OTS0151 OTW0151
FPÖ NÖ für mehr Unterstützung der Jugend und von Familien
Sozialpolitscher Kahlschlag der ÖVP muss rückgängig gemacht werden
St. Pölten (OTS) - In ihrer heutigen Pressekonferenz "Schulbeginn:
Zeit für Reformen" sprachen sich LR Barbara Rosenkranz, FP-
Jugendsprecher NAbg. Christian Höbart und RFJ NÖ-Landesobmann Stefan
Berger für mehr Unterstützung der Jugend sowie der Familien in NÖ
aus.
"Die Kosten für die Grundausstattung eines Schülers betragen heuer
durchschnittlich 130 Euro. Nachdem die ÖVP bereits die
Schulstarthilfe sowie die 13. Familienbeihilfe gestrichen hat, werden
die Familien, die Leistungsträger unseres Staates, mit dieser
massiven Teuerung allein gelassen. Es ist daher ein Gebot der Stunde,
dass unsere Familien nachhaltig finanziell unterstützt werden. Die
Freiheitlichen treten daher für ein Steuersystem mit einem gerechten
Lastenausgleich, inflationsangepasste Familienleistungen, sowie eine
Schulstarthilfe für alle Pflichtschüler ein. Ernsthafte
Familienpolitik ist gefordert, wahltaktische "Zuckerl", die wieder
zurückgenommen werden, dienen den Familien nicht. Wenn die ÖVP es mit
zielgerichteter Familienpolitik tatsächlich ernst meinen würde,
könnte sie diese jederzeit mit Unterstützung der FPÖ im Nationalrat
umsetzen. Eine Mehrheit ist bereits seit etlichen Jahren vorhanden -
die Volkspartei sollte diese Möglichkeit ergreifen, wenn sie noch
ernst genommen werden will", so LR Barbara Rosenkranz.
Für RFJ NÖ-Landesobmann Stefan Berger ist auch eine Aufwertung des
Lehrberufs, eine effektivere Interessenvertretung der Jugend sowie
die Einführung eines Jugendstartgeldes unabdingbar.
"Um für die Zukunft unseres Landes einen soliden Handwerksstand
sicherzustellen, ist eine gesellschaftliche Aufwertung des
Lehrberufes notwendig. Den Lehrlingen muss dafür mehr Geld zum Leben
übrig bleiben, wofür wir Jungfreiheitliche den kostenlosen Besuch von
Schülerheimen während der Berufsschulzeit fordern. Es sollte auch in
NÖ nach Kärntner Vorbild ein Jugendstartgeld eingeführt werden, der
unseren Jungen den Eintritt in das Erwachsenenleben finanziell
erleichtert, da gerade diese meist auf keine Reserven zurückgreifen
können. Ein weiteres Anliegen des RFJ NÖ ist auch die Einrichtung
eines NÖ Jugendlandtages, in welchem die Jugend ihre Interessen
besser kommunizieren und vertreten kann", erklärt Berger.
FP-Jugendsprecher Christian Höbart spricht sich auch klar für die
Einführung einheitlicher Schulbekleidung aus, um den "Markenterror"
an unseren Bildungsstätten zu beenden.
"Einheitliche Schulbekleidung steigert das "Wir-Gefühl" der Schüler
und wirkt sich damit auch positiv auf die schulische Leistung aus.
Außerdem setzt man dadurch auch dem "Markenzwang" ein Ende, da dieser
oft zu Mobbing führt und diesen nur Kinder vermögender Eltern
durchhalten können. Soziales Konkurrenzdenken muss an unseren Schulen
Geschichte sein!", schließt NAbg. Christian Höbart.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag, Landespressereferent
Arno Schönthaler
Tel.: T:02742/900513708,M:0664/3414797,F:02742/900513450
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FKN






