• 02.09.2011, 14:22:13
  • /
  • OTS0143 OTW0143

Schlangen-Nest im Handgepäck / VIER PFOTEN fordert Halteverbot für exotische Haustiere

München/Wien (OTS) - Am vergangenen Montag haben Zollbeamte am
Flughafen München 36 lebende Schlangen im Handgepäck eines
Australiers beschlagnahmt. Es handelt sich wahrscheinlich um
geschützte junge Pythons, die in einem Stoffbeutel versteckt waren.
Anlässlich des spektakulären Funds fordert die Tierschutzorganisation
VIER PFOTEN jetzt ein Verbot der Haltung exotischer Haustiere in
Privatbesitz. So könnten solche Schmuggel-Fälle in Zukunft verhindert
werden, die für die Tiere großes Leid bedeuten. Viele Exoten sterben
an Stress, Platzmangel, unzureichender Wasser- und Futterversorgung
oder schlechter Belüftung während des Transports.

"Die Münchner Schlangen haben noch Glück gehabt, dass sie die
Tortur des Flug-Transports überlebt haben", so Johanna Stadler von
VIER PFOTEN. "Doch auch sie erwartet ein nicht artgerechtes Leben in
engen Terrarien, fern ihres natürlichen Lebensraums." Von exotischen
Tieren können auch Gefahren für die Halter ausgehen. Viele
Reptilienarten können für den Menschen gefährliche Salmonellen-Typen
übertragen. Experten empfehlen deshalb, dass Personen mit erhöhtem
Infektionsrisiko (z.B. Kinder oder ältere Personen) den Kontakt mit
Reptilien meiden sollen. Die Tiere können nicht nur den Menschen
gefährlich werden, sondern auch für die heimische Flora und Fauna
eine Bedrohung darstellen. Denn nicht selten werden lästig gewordene
Exoten einfach ausgesetzt, oder sie können entkommen. VIER PFOTEN
bittet alle tierlieben Menschen darum, auf den Kauf von exotischen
Tieren zu verzichten und stattdessen ein Tier aus dem Tierheim zu
adoptieren.

Rückfragehinweis:
Johanna Stadler
Tel.: 0664/122 1051

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel