• 31.08.2011, 13:48:48
  • /
  • OTS0196 OTW0196

Rudas zu Kickl: FPÖ sollte jetzt einmal offene Fragen klären

FPÖ schützt Interessen von Reichen und Banken

Wien (OTS/SK) - "Mit den völlig aus der Luft gegriffenen Aussagen
ihres Generalsekretärs zur Millionärssteuer hat sich die FPÖ einmal
mehr entlarvt - nämlich als Partei, die die Interessen von Reichen
und Banken schützt und für die soziale Gerechtigkeit kein Anliegen
ist", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas am Mittwoch zu
den Aussagen von FPÖ-Generalsekretär Kickl.****

Wie Bundeskanzler Werner Faymann dargelegt hat, wären gerade einmal
ein Prozent, also die 80.000 reichsten Österreicher von einer
Millionärssteuer betroffen - "Betriebe sind ausgenommen", betone
Rudas. Auch sei zu bedenken, dass die erste Million bei dem Vorschlag
des Bundeskanzlers noch nicht der Millionärssteuer unterliegen würde.
Betroffen wäre erst der darüberliegende Betrag. Mit der
Millionärssteuer würde weiters der Kritik der OECD nachgekommen, die
monierte, dass Vermögenswerte in Österreich zu niedrig besteuert
sind. Konkret soll Privatvermögen ab einer Höhe von einer Million
Euro mit 0,3 bis 0,7 Prozent besteuert werden. Damit könnten
Einnahmen von bis zu zwei Milliarden Euro erzielt werden.

"Die SPÖ will die Arbeitseinkommen und den Mittelstand, also jene,
die 2.000 bis 4.000 Euro monatlich verdienen, mit den Einnahmen aus
der Millionärssteuer entlasten", betonte Rudas. "Und weiters ist auch
nicht einzusehen, warum Banken 18 Prozent Steuern bezahlen und alle
anderen Betriebe 25 Prozent", wies Rudas darauf hin, dass eine Reform
der Gruppenbesteuerung auch hier mehr Gerechtigkeit bringen würde.

"Die Millionärssteuer ist sozial gerecht - aber die FPÖ, der an
sozialer Gerechtigkeit nichts liegt, wettert dagegen", sagte Rudas.
Stattdessen, so Rudas, solle die FPÖ endlich offene Fragen
beantworten. Angefangen damit, warum die FPÖ die Interessen der
Banken und Millionäre schützt, bis hin zur Frage, wie sie ihre
Kampagnen finanziert", sagte Rudas.

Abschließend zeigte sich Rudas erfreut darüber, dass Bundeskanzler
Werner Faymann bei seinem ORF-Sommergespräch mit 437.000 Zuseherinnen
und Zusehern die meisten Zuseher hatte. (Schluss) up/sa/ele

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel