• 31.08.2011, 11:22:47
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AKNÖ-Schuloffensive: Mehr Infos, mehr Chancen

Arbeiterkammer startet mit neuem Informationsangebot in das Schuljahr

Wien (OTS) - Mit Beginn des Schuljahres erweitert die AKNÖ ihr
Service-und Beratungsangebot für Niederösterreichs SchülerInnen. Ab
sofort bietet sie flächendeckend einen ReferentInnendienst an.
Geschulte AK-MitarbeiterInnen informieren die SchülerInnen in
Vorträgen in der Klasse, worauf sie beim Einstieg in die Lehre, das
Praktikum, den Samstagsjob oder in Arbeitsrechts- und
Konsumentenfragen achten sollen. Mit den kostenlosen, jugendgerecht
aufbereiteten Vorträgen will die AKNÖ die SchülerInnen bestmöglich
auf den Einstieg in die Berufswelt vorbereiten.

Bin ich während des Praktikums sozialversichert? Ich habe Überstunden
gemacht, aber sie wurden mir bis jetzt noch nicht ausbezahlt. Wieviel
sollte ich als FerialpraktikantIn verdienen? Die Telefone in den
Beratungsstellen der AKNÖ stehen derzeit nicht still. Denn viele
Jugendliche, die momentan einen Sommerjob oder ein Praktikum
absolvieren, sind verunsichert und unzureichend informiert. "Wir
werden in den Sommermonaten regelmäßig überhäuft mit Anfragen von
SchülerInnen, die gerade ein Praktikum machen und sich ungerecht
behandelt fühlen", berichtet AKNÖ-Experte Stefan Schober.

Ähnlich ist die Situation bei den Lehrlingen. Die Arbeiterkammer weiß
aus Befragungen, dass junge ArbeitnehmerInnen oft zu wenig über ihre
Rechte informiert sind. Nur so ist es zu erklären, dass in
Niederösterreich beispielsweise bereits jeder vierte Lehrling
zumindest einmal von Sonntags- oder Nachtarbeit betroffen war, obwohl
diese Arbeit Minderjährigen gesetzlich verboten ist. "Schwarze Schafe
unter den Firmen haben leichtes Spiel und einige nutzen die
Uninformiertheit der Jugendlichen aus", kritisiert Schober. Aber auch
über das Leben nach der Lehre herrscht zum Teil große Ratlosigkeit.
Ernüchternd: Mehr als die Hälfte der Lehrlinge in Niederösterreich
ist nicht oder kaum über die Möglichkeit informiert, bereits während
der Lehrzeit Vorbereitungskurse für die Matura zu absolvieren.

Auch Schulden sind für viele SchülerInnen trotz des jungen Alters
bereits ein Problem. Laut Schuldnerberatung NÖ stehen verschuldete
18-25-Jährige mit durchschnittlich beinahe 43.000 Euro in der Kreide.
"Wir informieren SchülerInnen daher auch über die Kostenfallen, die
durch Internet, Handy, Kontoüberziehung und dergleichen entstehen
können", so Schober abschließend.

Rückfragehinweis:
AKNÖ-Stefan Schober
01/58883/1884

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN

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