- 30.08.2011, 14:11:18
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Endlich Lösung für die Samina
Vorarlberg und Liechtenstein erzielten Einigung
Bregenz (OTS/VLK) - Die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) haben
ihre Beschwerde gegen die Entscheidung der Regierung des Fürstentums
Liechtenstein für die Restwasserabgabe am Samina-Kraftwerk
zurückgezogen. Das teilten Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer
und Regierungsrätin Renate Müssner gestern, Montag, bei einer Sitzung
im Landhaus in Bregenz mit. Die Landesräte Erich Schwärzler und
Karl-Heinz Rüdisser nahmen diese Entscheidung erfreut zur Kenntnis.
Damit wurde von Vorarlberg nun grünes Licht für den Umbau des
Kraftwerkes an der Samina gegeben.
Die Liechtensteinischen Kraftwerke nutzen das Wasser des oberen
Saminatales. Dies ist rund ein Drittel des Einzugsgebietes der
Samina. An der Fassung Steg wird das gesamte Wasser in das Kraftwerk
im Rheintal ausgeleitet, ohne dass ein Tropfen im Bachbett bleibt.
Die Vorschreibung von Restwasser an diesem Kraftwerk war eine
jahrelange Forderung aus Vorarlberg und auch der liechtensteinischen
Umweltbehörden.
Im Jahr 2010 wurde von den Liechtensteinischen Kraftwerken der
Antrag für den Umbau des Kraftwerkes in ein modernes Pumpspeicherwerk
gestellt. In diesem Zusammenhang wurde von Vorarlberg die Forderung
nach klarer Vorschreibung der Restwasserabgabe erhoben. Damit sollten
an der Samina die rechtlichen Anforderungen an die Ökologie des
Gewässers erfüllt werden. Dies ist auch eine Forderung der
EU-Wasserrahmenrichtlinie.
"Wir sind sehr froh, dass wir nun eine Lösung gefunden haben.
Damit sind wichtige Anforderungen für den Gewässerlebensraum der
Samina in Liechtenstein und Vorarlberg erfüllt", betonten Landesrat
Rüdisser und Landesrat Schwärzler nach der gestrigen Sitzung im
Landhaus.
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