- 30.08.2011, 13:57:13
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Moser: Derzeitige Infrastrukturpolitik der Regierung führt ins Nirgendwo
Neue VCÖ-Studie deckt verkehrspolitische Unterlassungssünden auf
Wien (OTS) - "Die Verkehrsinfrastruktur von morgen und übermorgen
muss eine klima- und umweltgerechte sein. Außerdem muss bei noch
höheren Öl- und Spritpreisen eine breit leistbare Mobilität gesichert
werden. Das heißt zugleich, dass die Infrastrukturpolitik schon heute
neu aufgesetzt werden muss, denn die beton-, tunnel- und
autobahnfixierte Politik der derzeitigen Bundesregierung führt ins
Nirgendwo", unterstreicht Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der
Grünen, die von der neuen VCÖ-Studie aufgedeckten verkehrspolitischen
Unterlassungssünden.
"Der Bau hochrangiger Straßen ist daher endlich ernsthaft in Frage zu
stellen, vor allem, wenn die neuen Rennbahnen mit Vorliebe parallel
zu den bestehenden Bahn-Achsen geplant werden wie in
Niederösterreich. Das ist reine Geldverschwendung. Stattdessen muss
mehr Geld in die Infrastrukturen für Radfahren, Zufußgehen und
E-Mobilität fließen. Auch sonst ist der heute präsentierten Analyse
des VCÖ zuzustimmen: Bei der Bahn müssen sich die Schwerpunkte zügig
ändern. Anstatt von Megatunnels für die Betonlobby und
Zusperrpolitik in den Regionen, müssen Kraft und Geld für wirklich
wirksame Maßnahmen aufgewendet werden. Der Schienenausbau ist ,wie in
der Schweiz, von einem integrierten Taktfahrplan-Ziel, statt von den
Wünschen der Lobbyisten und Parteispender abzuleiten. Außerdem müssen
Langsamfahrstellen flächendeckend ausgemerzt werden, statt wie von BM
Bures geheimgehalten.
Regionalbahnen müssen attraktiver gestaltet werden und gehören
elektrifiziert und vor allem muss endlich mehr auf das Zugsangebot
für die Menschen, als auf die Vergoldung der Schienen darunter
geschaut werden. Österreich steht kurz vor dem Nachzipf in Sachen
klimafreundliche Mobilität, wenn BM Bures und ihre Regierungskollegen
nicht endlich umdenken!", so Moser.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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