- 30.08.2011, 07:30:31
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Energy Globe Manifest geht zur Rio Konferenz 2012
Club of Rome Präsident: wir brauchen mehr Effizienz und Genügsamkeit

Salzburg/Traunkirchen (OTS) - Die Botschaft der heutigen Energy
Globe Foundation Pressekonferenz in Salzburg war eindringlich aber
auch positiv: die heutigen Energie-, Umwelt-, und Klimaprobleme sind
zu meistern - allerdings nur global und gemeinsam, und mit mehr
Effizienz und Genügsamkeit. Dabei ist der Beitrag jedes Einzelnen
gefordert, die Politik muss die geeigneten Rahmenbedingungen
schaffen, lokale Initiativen sind gefragt und wir werden uns wohl von
der Vorstellung vom unendlichen Wirtschaftswachstum verabschieden
müssen. "Das alles ist machbar, wenn wir endlich vom Reden zum
Handeln übergehen und dies den Menschen von Kindesbeinen an bewusst
machen", betonte Energy Globe Foundation Gründer Ing. Wolfgang
Neumann im Pressegespräch gemeinsam mit Mitgliedern der Energy Globe
Foundation und Vertretern der Salzburger Landesregierung. Wie diese
Wende schaffbar ist, war Gegenstand des gestrigen Energy Globe
Kolloquiums in den Salzburger Kavernen mit internationalen und
lokalen Experten unter Vorsitz von Club of Rome Präsident Ashok
Khosla. Die Ergebnisse des Kolloquiums werden in etwa zwei Wochen
als Energy Globe Manifest vorliegen, das bei der Rio Konferenz 2012
eingebracht wird. Die großen Themen: Energie, Nahrung, neue
Wirtschaftssysteme und Bewusstseinsbildung als Transporteur für einen
Kulturwandel, der nötig ist, um diese Herausforderungen zu meistern.
Ein erstes Résumé der gestrigen Diskussion gab es heute vor
Medienvertretern und Club of Rome Präsident Khosla brachte es erneut
auf den Punkt: immer mehr Menschen verbrauchen immer mehr Ressourcen,
die nicht unendlich verfügbar sind. "Wir müssen verhindern, dass
eines Tages Straßenkämpfe um Wasser ausbrechen, der Zugang zu Energie
wird heute schon kriegerisch ausgetragen...". Er sieht die Lösung in
einer sinkenden Weltbevölkerung, die automatisch eintritt, wenn es
"Schulen für Mädchen und Jobs für Frauen vor allem in den
Schwellenländern gibt". Kleinere Familien sind ein sicherer Weg zu
Nachhaltigkeit und Wohlstand ist Khosla überzeugt. "Die Ausbeutung
unserer Erde muss ein Ende haben, Nachhaltigkeit ist die
Zauberformel, mit der wir unser und das Überleben der nachfolgenden
Generationen sichern", forderte er. Auch die Wirtschaft muss
umdenken. "Investment ist wichtig aber wir müssen dabei immer die
soziale und ökologische Komponente mit einbeziehen - die Kosten, die
entstehen, wenn wir das nicht tun sind nämlich viel höher und viele
Schäden, die wir anrichten, sind irreversibel", ist auch Energy Globe
Foundation Ehrenboard- Mitglied Hong Nguyen, Investmentbankerin aus
Vietnam/USA, überzeugt.
Nahrung vor Biosprit - bei einer prognostizierten Weltbevölkerung
von 9 Mrd. im Jahr 2050 - war auch der klare Tenor von Franz
Fischler, vormals EU Agrarkommissar und Ehrenboard-Mitglied. Rasches
Umdenken und Handeln, lokale Initiativen und Innovationen als
Triebfeder für globale Veränderungen und die Schaffung der
gesetzlichen Rahmenbedingen schon in der Landesverfassung sind für
die Salzburger Landespolitiker Sepp Eisl und Walter Blachfellner
wichtige Schritte für eine nachhaltige Zukunft. Das alles muss den
Menschen bewusst gemacht werden - mit Emotionen ebenso wie mit
Information. "Wir brauchen ein professionelles
Nachhaltigkeitsmarketing", fordert auch Gesa Köberle,
Vizepräsidentin der Energy Globe Foundation und
Nachhaltigkeitsbeauftragte der deutschen DEKRA vor der Presse.
Das gestrige Energy Globe Kolloquium wird in Zukunft regelmäßig statt
finden, mit dem Ziel, gangbare Wege für eine globale Energiewende
aufzuzeigen. Die Salzburger Veranstaltung wurde unterstützt von:
Wüstenrot, Wirtschaftsministerium, Land Salzburg, Salzburg AG,
Fronius, Energie AG und bauMax. Fotos /Energy Globe Kolloquium zum
Download auf www.energyglobe-foundation.com.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Energy Globe Foundation, Mag. Cornelia Kirchweger,
T: 07617-2090-30, [email protected]
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