• 29.08.2011, 14:20:24
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VP-Leeb: Wien subventioniert mit Kulturlotsen/innen den ÖGB

Kulturlotsen/innen sind lediglich Outsourcing von Betriebsratstätigkeiten des ÖGB - und Wien zahlt

Wien (OTS) - Die Idee, Kontakt zwischen Kulturinstitutionen und
den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie deren Arbeitgebern
herzustellen und deren Interesse am Wiener Kulturangeboten zu heben,
ist ja prinzipiell begrüßenswert. Die Antwort, warum dies dem Verband
gewerkschaftlicher Bildung durch die Stadt Wien finanziert wird,
bleibt der SP-Kulturstadtrat aber schuldig. Außerdem ist nicht zu
verstehen, warum die Höhe der Subventionszahlungen der Stadt Wien mit
80.000 Euro gleichbleibt, während der Veranstalter ÖGB gleichzeitig
seine Eigenleistung von 37.500 Euro auf 17.500 Euro jährlich
zurückfährt.

"Es kann doch nicht sein, dass die Stadt Wien den Verband
gewerkschaftlicher Bildung für Tätigkeiten finanziell unterstützt,
die in das eigentliche Aufgabengebiet des ÖGB fallen und die
jahrzehntelang von den Betriebsräten wahrgenommen wurden.
Gleichzeitig erhöht die Stadt Wien Gebühren und presst ihre
Bürgerinnen und Bürger finanziell aus", kritisiert ÖVP Wien
Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb.

Wenn jetzt auch noch angekündigt wird, das Projekt ausbauen zu
wollen, dann kann das nur als Provokation gegenüber den Wiener
Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern verstanden werden.

"Diese versteckte Quersubventionierung des ÖGB, unter dem Vorwand
kulturelle Arbeit zu unterstützen, lehnt die ÖVP Wien daher auf das
entschiedenste ab. Der Verband gewerkschaftlicher Bildung ist
aufgerufen, auf die Subventionen der Stadt Wien für seine eigentliche
Tätigkeit, die noch dazu durch die Beiträge der Mitglieder des ÖGB
finanziert sein müssten, zu verzichten", so Leeb abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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