- 29.08.2011, 10:01:40
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ÖAMTC-Flashmob im Zeichen der Verkehrssicherheit (Teil 1, + Fotos, + Videos)
Auf die Kleinsten achten - den Straßenverkehr aus der Sicht von Kindern wahrnehmen
Wien (OTS) - Warum der ÖAMTC für die Verkehrssicherheit auf die
Straße geht? "Erstens, weil Verkehrssicherheit ein Hauptanliegen des
Clubs ist. Zweitens ist es naheliegend, direkt am Ort des Geschehens
auf Probleme aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren", erläutert
ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold die Motive zum Flashmob beim
Wiener Museumsquartier.
"So klein ohne Hut" lautet das Motto des vom ÖAMTC initiierten
Flashmobs. Im Fokus steht die Problematik, dass Kinder und erwachsene
Verkehrsteilnehmer den Straßenverkehr aus gänzlich verschiedenen
Perspektiven wahrnehmen. Das führt vor allem bei Kindern zu
brenzligen Situationen. So liegt der Größenunterschied zwischen einem
Erwachsenen und einem Kind bei rund 50 Zentimetern. "Eine Differenz,
die auch große Unterschiede beim Einschätzen von Gefahren bewirkt",
erläutert der ÖAMTC-Generalsekretär. Der Club hat die "fehlenden
Zentimeter" kurzerhand mit gelben Hüten kompensiert - sie wurden an
alle am Flashmob teilnehmenden Kinder verteilt. Denn nur mit Hut
erreichen Kinder die Größe ihrer Begleitpersonen. Umgekehrt müssen
Begleitpersonen erst niederknien, um einen Eindruck von der
Perspektive eines Kindes zu erhalten.
"Rund 80 am Flashmob teilnehmende Personen haben deutlich gemacht,
dass sich viele Menschen für ein so wesentliches Thema wie
Kinderverkehrssicherheit mobilisieren lassen. Gerade rechtzeitig vor
Schulbeginn will der ÖAMTC den Eltern einen wertvollen Input für das
Schulwegüben mitgeben", zeigt sich Oliver Schmerold von dieser
sinnvollen Aktion überzeugt.
Verkehrssicherheitsarbeit wird beim Club groß geschrieben
Im Rahmen der "Decade of Action for Road Safety 2011-2020" hat der
ÖAMTC ein Ziel: "Wir setzen Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit,
zeigen bestehende Risiken auf, rütteln wach und schärfen das
Gefahrenbewusstsein", erläutert ÖAMTC-Generalsekretär Schmerold. Ein
erster Schritt auf diesem Weg wurde vom Club im Mai dieses Jahres mit
dem Start der Bewusstseinskampagne "7 Schicksale - 7 Schatten" getan.
Diese Aktion richtet sich vorrangig an die Zielgruppe der 15- bis
24-Jährigen und ist als Roadshow für Schulen und Kasernen konzipiert.
Im Mittelpunkt stehen lebensgroße Schattenfiguren, die jeweils die
Geschichte eines verunglückten Jugendlichen erzählen. Denn gerade für
junge Fahranfänger besteht ein erhöhtes Risiko, im Straßenverkehr
tödlich zu verunfallen. Mit dem Flashmob unter dem Motto "So klein
ohne Hut" folgt nun ein weiterer Schritt in Richtung Sensibilisierung
für mehr Verkehrssicherheit, mit dem der ÖAMTC vor allem die
Zielgruppe der Vorschul- sowie Volksschulkinder und deren
Begleitpersonen ansprechen will.
Erschreckende Unfallzahlen fordern Handlungen
Alle drei Minuten stirbt ein Kind im Straßenverkehr, 96 Prozent
der Unfälle geschehen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Aufgrund
dieser erschreckenden Zahlen macht sich die Fédération Internationale
de l'Automobile (FIA), Dachorganisation des ÖAMTC, seit dem Jahr 2006
mit der Kampagne "Make Roads Safe" für mehr globale Sicherheit im
Straßenverkehr stark. Ein erster Etappenerfolg wurde im März des
vorigen Jahres erreicht: Die UNO hat in New York die "Decade of
Action for Road Safety" ausgerufen.
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Foto- sowie Videomaterial sind online unter www.oeamtc.at/presse
abrufbar oder auf Anfrage in der Pressestelle unter
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(Fortsetzung folgt)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Katrin Pogats
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
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