- 26.08.2011, 19:11:30
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Wir brauchen keine "soziale" Gerechtigkeit
Wir brauchen einfach Gerechtigkeit!
Wien (OTS) - Entweder etwas ist gerecht - oder es ist nicht
gerecht! Wieso ist dennoch ständig von "sozialer" Gerechtigkeit die
Rede? Man könnte den Verdacht bekommen, das Wörtchen "sozial" werde
gerade dann verwendet, wenn etwas eigentlich Un-Gerechtes erreicht
werden soll...
Im Grunde wird Gerechtigkeit oft einfach mit Gleichheit
verwechselt (genauso wie ja etwa alle möglichen Forderungen immer
sofort als "Rechte" bezeichnet werden) - obwohl Gleichheit doch fast
nie wirklich gerecht sein kann! Wie sagte Viktor Frankl: "Wer zwei
Menschen gleich behandelt, behandelt einen falsch."
Gleichmacherei geht überdies fast immer auf Kosten von Freiheit!
Und woher glauben wir das Recht (oder gar die Pflicht) nehmen zu
können, uns überall schon von vornherein einmischen, Schicksal
umverteilen, die Welt gleichsam "neu komponieren" zu müssen?
Sich vertragen, heißt Verträge zu schließen... Doch mit "sozial"
ist oft auch gemeint, dass ein Dritter (nivellierend) eingreift.
Warum aber sollte etwa der Staat, die politischen Parteien, gerechter
sein, als bürgerliche Vertragsfreiheit? Geht es den Parteien nicht in
erster Linie um Stimmenmximierung? Der Staat sollte vor allem
oberster Schiedsrichter, letzte Rückversicherung sein.
Rückfragehinweis:
DIE MITTE - Das Medium / 0664 324 51 65 / www.willwaehlen.at
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