- 26.08.2011, 10:35:33
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Oberösterreichische Umweltprofis starten Kampagne "Ab in den Kübel" - Auszeichnungen für junge Kreative
"Volkssport" Vermüllung gefährdet Mensch, Tier und Umwelt!
Wien (OTS) - Glasscherben am Spielplatz, Zigarettenkippen, die den
Boden verseuchen, Plastikverpackungen im Wald, an denen Tiere
verenden können... Die Liste der Hinterlassenschaften
verantwortungsloser Mitmenschen ist lang. Dass diese achtlos
weggeworfenen Abfälle nicht nur lästig bis ekelig sind, sondern auch
noch Mitmenschen, Tiere und die Umwelt gefährden können, ist vielen
anscheinend einfach egal.
Nicht nur das: Seine Abfälle über das Autofenster zu "entsorgen"
scheint überdies bereits der neue Volkssport geworden zu sein. Das
führt dazu, dass Straßengräben teilweise Mülldeponien ähneln. Im
Gegensatz zum oft verbreiteten Irrtum brauchen diese Abfälle oft
Jahre, wenn nicht Jahrhunderte, bis sie vollständig abgebaut sind.
Hier ist Handel im Sinne von Aufklärung gefragt, denn:
Vermüllung ist gefährlich, kostet viel (Steuer-)Geld und zieht
weitere Vermüllung an!
Vermüllung gefährdet!
Wirft man aber Abfälle wie Plastiksackerl oder Zigarettenstummel
einfach in den Wald oder auf die Wiese, werden bei der Zersetzung oft
giftige Stoffe frei, die dann Pflanzen, Tiere und sogar Menschen
gefährden können! Jedes Jahr melden Jäger und Bauern, dass sich Tiere
im Müll verheddern oder ihn fressen und daran verenden. Für den
Menschen kann's auch sonst gefährlich werden - man denke nur an
Glasscherben oder Zigarettenstummeln auf der Spielwiese!
Vermüllung kostet!
Dem nicht genug verursachen die Aufräumarbeiten jedes Jahr hohe
Kosten. Oft müssen die Müllstücke per Hand aufgelesen werden, was
aufgrund des Personalaufwandes kostenintensiv sein kann. "Tragen muss
diese die Allgemeinheit, sprich: Die SteuerzahlerInnen." weiß Bgm.
Ing. Josef Moser vom Oö. Landesabfallverband dazu zu berichten.
Vermüllung vermüllt!
Müll zieht Müll an: Littering tritt besonders häufig an bestimmten
Brennpunkten auf. Wo bereits etwas Müll liegt, sinkt anscheinend auch
die Hemmschwelle, selbst seinen Abfall hinzuwerfen. Wird der Dreck
nicht sofort weggeräumt, entwickeln sich diese Plätze, Stadtteile
etc. zu verschmutzten "Mini-Müllhalden".
Vermüllung ist Erziehungsfrage!
Der Grundstein für schlechte Angewohnheiten wird meist schon in
jungen Jahren gelegt, auch wenn die "Schmutzfinke" in allen
Altersklassen zu finden sind. Aus diesem Grund starteten die
Umweltprofis der kommunalen Abfallwirtschaft in Oberösterreich in
Kooperation mit dem Umweltland OÖ die Kampagne "Ab in den Kübel", die
sich überwiegend (aber nicht nur) an Jugendliche und junge Erwachsene
richtet.
Bgm. Ing. Moser: "Anstatt jedoch mit dem "erhobenen Zeigefinger"
zu winken, arbeiten wir mit Augenzwinkern und Humor."
Das "Müllmonster" an der Linzer Donaulände gibt ein stilles
Statement gegen die Vermüllung eben dieser ab. Gerade Plätze, wo
viele Leute ihre Freizeit im Freien verbringen werden oft stark
vermüllt. Das sind neben Picknickplätzen und Spazierwegen zum
Beispiel auch Grillplätze. Viele Leute lassen leider den Müll nach
Picknick oder Grillfest einfach liegen. Und das obwohl oft mehr als
genügend Mistkübel in der Nähe vorhanden sind!
Mit Cartoons des Oberösterreichischen Künstlers "PENG" ("Wenn du
nicht so ein Saubär wärst..." und "Was macht ihr denn da, ihr
Flaschen...") wird deutlich, aber witzig klargestellt, was von
Vermüllung zu halten ist. Diese Cartoons wurden als Poster und
Plakate in und rund um Schulen platziert, um die jugendlichen
Zielgruppe optimal zu erreichen.
Aktiv mit einbezogen wurden die jungen Leute ebenfalls:
Ende Juli fand erfolgreich der erste Umwelt-Flashmob auf der
Linzer Landstraße statt. Die Aufnahmen, die dabei entstanden, konnten
dann gleich für einen kurzen Kinospot gegen Vermüllung verwendet
werden. (zu sehen auf www.umweltprofis.at)
Auf Facebook gab es außerdem einen Fotowettbewerb, bei dem das
kreativste Foto zum Thema "Ab in den Kübel mit deinem Müll" gesucht
und auch gefunden wurde. Aus den rund 50 Einsendungen wurde von der
Facebook-Community für die Plätze 1 - 5 abgestimmt.
(www.facebook.at/umweltprofis)
Bgm. Ing. Moser zieht ein Fazit aus der Kampagne: "Es war eine
sehr gelungene Kampagne. Überraschend war die Bereitschaft der
Jugendlichen zur Teilnahme und dass den jungen Leuten das Thema ganz
und gar nicht egal war."
Fotos zum Download unter:
http://www.umweltprofis.at/landesabfallverband/presse.html
Rückfragehinweis:
Zur OÖ Kampagne: Mag. Nicole Palmetshofer Oö. Landesabfallverband Goethestr. 11, 4020 Linz mailto:[email protected] Mobil: 0664/6125001 Tel.: 0732/ 795303-0 Für die ARGE: Dr. Johann Mayr, Bundeskoordinator ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände Marc Aurel-Str. 5, 1010 Wien mailto:[email protected] Tel.: +43664/3909720
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