- 25.08.2011, 12:45:16
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Transporteure fordern ernsthafte verkehrspolitische Konzepte statt Abkassierer-Methoden
WKÖ-Herzer: "Österreichische Verkehrspolitik gekennzeichnet von Konzept- und Planlosigkeit"
Wien (OTS/PWK610) - "Das Vorgehen der Verantwortlichen in der
österreichischen Verkehrspolitik ist seit Jahrzehnten gekennzeichnet
durch Konzept- und Planlosigkeit," ärgert sich Wolfgang Herzer,
Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), über die jüngsten Äußerungen von Verkehrsministerin
Doris Bures zur geplanten Mauterhöhung auf der A 12 Inntalautobahn.
"Uns ist bekannt, dass die politischen Allerweltsforderungen nach
Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene und die
Reduzierung des Transitverkehrs zur politischen Grundeinstellung der
österreichischen Verkehrsminister gehört. Allerdings greift man hier
immer wieder auf untaugliche Mittel - nämlich Mauterhöhungen -
zurück. Diese treffen im überwältigenden Ausmaß den
innerösterreichischen Verkehr und die österreichische Wirtschaft und
führen nachweislich zu keiner Reduzierung des Transitverkehrs".
Anstatt sich ernsthafte Konzepte zur Erreichung der
verkehrspolitischen Zielsetzungen zu überlegen und die Bahn wirklich
zu stärken, greift man seit jeher auf Abkassierer-Methoden zurück,
die keinerlei Lenkungs- oder Reduzierungseffekte haben, so Herzer.
"Um die Verlagerung wirklich ernsthaft voranzutreiben, sollte man
gerade an den Transitachsen weiter an der Attraktivierung des
Kombinierten Verkehrs arbeiten und zwar durch interessante Angebote
und Preisgestaltung und nicht durch Zwangsmaßnahmen." (PM)
Rückfragehinweis:
Fachverband für das Güterbeförderungsgewerbe
Mag. Peter Tropper
01/961 63 63 59
[email protected]
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