• 25.08.2011, 11:33:16
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"Cultural Capital Counts - Kulturelles Kapital zählt" an der Eisenstraße

EU-Projekt rückt kulturelles Erbe des Kulturparks ins Licht

St. Pölten (OTS/NLK) - "Cultural Capital Counts - Kulturelles
Kapital zählt" nennt sich das neueste Projekt des Kulturparks
Eisenstraße-Ötscherland, das sich in Kooperation mit weiteren
Regionen Zentraleuropas das Ziel setzt, das kulturelle Erbe der
Regionen ins Licht zu rücken und darauf aufbauend Innovationen und
eine positive wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen.

"In Zeiten der Globalisierung und des Zusammenwachsens Europas
wird es für die ländlichen Regionen immer wichtiger, sich als
lebenswerte Alternative zu den Großstädten zu positionieren und dabei
auf die eigenen Stärken hinzuweisen", meinte dazu der Zweite
Präsident des NÖ Landtags, Mag. Johann Heuras, in dessen Anwesenheit
das Projekt unlängst vorgestellt wurde. So findet man zum Beispiel
die Kunst des Schmiedens, die den Kulturpark Eisenstraße seit jeher
prägt, in dieser Form nirgendwo sonst in Europa. Die Region ist nach
wie vor von zahlreichen Betrieben geprägt, die sich auf zum Teil
jahrhundertealtes Wissen rund um die Eisenverarbeitung berufen
können.

Unter dem Motto "Bewahren, Aufbereiten, Weiterentwickeln" soll
dieses kulturelle Erbe den Menschen bewusst gemacht werden, damit
diese sich stärker mit ihrer Region identifizieren. Darauf aufbauend
soll die nachhaltige Bildung eines kreativen, innovativen
Unternehmertums gefördert werden, das seine Ideen ebenfalls aus dem
immateriellen kulturellen Erbe, also dem Wissen, Können und Know-how
der Regionen, heraus entwickelt. Nicht zuletzt verstärkt das Projekt
auch den europäischen Gedanken des Zusammenarbeitens und des
Synergien-Bildens.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt mit einem Volumen von
insgesamt 2,3 Millionen Euro für alle zehn teilnehmenden
Projektpartner wird vom EU-Programm "Central Europe" aus Mitteln des
ERDF - European Regional Development Fund - sowie der Gruppe
Raumordnung und Regionalpolitik des Amtes der NÖ Landesregierung
gefördert.

Projektpartner der LEADER-Region Kulturpark
Eisenstraße-Ötscherland sind die LEADER-Region Steirisches
Vulkanland, die Verona Innovation - Special Agency of Chamber of
Commerce of Verona und die LaMoRo development agency (Italien), das
Development Centre Litija und die Local Tourist Organisation Bovec
(Slowenien), die Winehill Sheperd Association (Ungarn), die
Sub-Carpathian Chamber of Commerce (Polen) sowie die b&s - consulting
and training for the rural area GmbH und die Brandenburg University
of Technology (Deutschland).

Nähere Informationen beim Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland unter
07443/866 00, e-mail [email protected] und
www.eisenstrasse.info.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12175
www.noe.gv.at/nlk

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