OTS0207   24. Aug. 2011, 16:11

ÖH: Direktauszahlung an Studierende sinnvoll

ÖH gesprächsbereit


Die ÖH begrüßt den Vorschlag von Minister
Mitterlehner zu einer Reformierung der Beihilfenfinanzierung, die die
ÖH schon lange fordert. "Das derzeitige System hält die Studierenden
in Abhängigkeit der Eltern, das gesamte System richtet sich
ausschließlich nach dem Einkommen der Eltern und dem Alter der
Studierenden - beides lehnen wir ab", erklärt Angelika Gruber vom ÖH
Vorsitzteam.

"Der Vorschlag, das bestehende System reformieren zu wollen, ist ein
Schritt in die richtige Richtung. Wir fordern eine direkt
ausbezahlte, inflationsangepasste Summe im Sinne einer
Grundsicherung, von der die Studierenden leben können", fordert
Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Studieren muss leistbar sein,
denn der häufigste Grund für einen Studienabbruch ist nach wie vor
die finanzielle Belastung der Studierenden."

Wir sind erfreut, dass diese Tatsache nun wahrgenommen wird und
Vorschläge eingebracht werden, die endlich vom Ruf nach
Zugangsbeschränkungen abweichen. Wir stehen dem Vorhaben offen
gegenüber und beteiligen uns gerne an der Ausgestaltung der Reform",
so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0207 2011-08-24 16:11 241611 Aug 11 NHO0002 0182



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Rückfragehinweis: Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
sara.scheiflinger@oeh.ac.at,
http://www.oeh.ac.at

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