- 24.08.2011, 11:34:56
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BZÖ-Ebner: Strache würde dem Pensionssystem den Todesstoß versetzen
BZÖ hat fertiges Modell für die langfristige Sicherung der Pensionen
Wien (OTS) - "Mit seiner Ansage im ORF-Sommergespräch, dass 40
Versicherungsjahre genug seien, hat Strache bewiesen, dass die FPÖ
nicht einmal die Grundrechnungsarten beherrscht. Schon jetzt
verwendet Österreich ein Drittel aller Einnahmen aus Steuern und
Abgaben für die Pensionen und die Kosten dieses kranken Systems
steigen von Jahr zu Jahr. Die Umsetzung des Strache-Vorschlags würde
das faktische Pensionsantrittsalter weiter senken und so dem
Pensionssystem den Todesstoß versetzen", so BZÖ-Generalsekretär Mag.
Christian Ebner.
Das BZÖ hingegen hat mit dem Pensionskonto ein Modell entwickelt, das
gerecht ist und die Pensionen nachhaltig sichert: die Höhe der
Pension errechnet sich aus den Beiträgen, wer vorzeitig in Pension
geht, muss mit entsprechenden Abschlägen rechnen, wer später in
Pension geht bekommt hingegen mehr. Demnach soll jeder selbst
entscheiden können, wann er mit wie viel in Pension gehen möchte.
"Das Pensionskonto ist transparent und gibt klare Auskunft, wie viel
Pensionsanspruch bereits "erarbeitet" wurde", erklärt Ebner. Das
Pensionskonto wäre das Pensionssystem für alle Österreicher - damit
wäre mit den Privilegien bestimmter Gruppen wie Beamte, Nationalbank-
oder ÖBB-Bedienstete endgültig Schluss. Da Menschen, die früher
gehen, die Allgemeinheit aufgrund der Abschläge nicht mehr belasten,
braucht es auch keine Ruhensbestimmungen mehr: jeder kann in der
Pension soviel dazuverdienen wie er will (derzeit können das nur die
Beamten).
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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