Anschober: Entscheidung über Stromkennzeichnung - Schluss mit Etikettenschwindel und Irreführung
OÖ Energie-Landesrat fordert klare Erkennbarkeit von Atomstrom als entscheidenden Hebel für Atomausstieg
Linz (OTS) - Viele Konsumenten möchten umweltbewusst handeln und
damit ihre Macht nützen. Das ist aber nur bei einer klaren
Kennzeichnung von Produkten möglich. Ein besonders schlechtes
Beispiel war bisher die oft verwirrende Stromrechnung, die viel
zuwenig Aussagekraft, Klarheit und Ehrlichkeit bringt. Nun liegt ein
Novellierungsentwurf vor, der im morgigen
e-Control-Regulierungsbeirat nochmals diskutiert wird.
Energie-Landesrat Rudi Anschober begrüßt wesentliche Verbesserungen,
die geplant sind (wie etwa das Abschaffen des Kleingedruckten auf
Rechnung und Werbematerial) und die nicht mehr entschärft werden
dürfen. Er fordert darüber hinaus weitere Verbesserungen wie etwa die
Einführung einer einheitlichen Grafik auf Seite eins der
Stromrechnung, mit der der Anteil von Atomstrom auf den ersten Blick
erkennbar ist. "Strom muss genauso gut gekennzeichnet sein, wie dies
bei Bioprodukten und Fairtrade-Produkten mittlerweile seit Jahren der
Fall ist. Gelingen diese Verbesserungen, dann wird der Druck auf
einen raschen Ausstieg aus Atomstrom in Österreich massiv steigen,
denn dann werden immer mehr Konsument/innen ihre Marktmacht nützen
und Angebote mit Atomstrom meiden. Die neue Verordnung kann und muss
daher ein entscheidender Hebel für einen raschen Atomausstieg
Österreichs werden", so Anschober abschließend.
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at















