ÖH: Hochschulplan spielt Hochschulen gegeneinander aus
Ausbau muss alle Hochschulsektoren betreffen
Wien (OTS) - "Der am Dienstag von Töchterle präsentierte
Bericht schießt meilenweit am Ziel vorbei, die Lage an den
Hochschulen in irgendeiner Art zu verbessern. An allen Ecken und
Enden werden die falschen Konzepte vorgeschlagen und es wurde keine
Sekunde an den Einbezug der Studierenden gedacht. Anstatt an einem
einheitlichen, gemeinsamen Hochschulsektor zu arbeiten, werden nur
verschiedene Hochschultypen gegeneinander ausgespielt", empört sich
Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH.
"Wir begrüßen den Ausbau der Fachhochschulen, jedoch nicht in der
präsentierten Form. Wie im Bericht gefordert, soll dies eindeutig auf
Kosten der Universitäten passieren. Ein umfassendes Bildungskonzept
fördert alle Hochschultypen und setzt nicht den Rotstift an einer der
wichtigsten Wissens- und Entwicklungsquellen an. Wir fordern einen
qualitativen sowie quantitativen Ausbau aller Hochschulen", so
Angelika Gruber vom Vorsitz der ÖH.
"Ein ernst gemeinter Ausbau bedeutet, einen gemeinsamen
Hochschulsektor zu schaffen, der freien Zugang für alle Studierenden
zu allen Studien gewährleistet und nicht einen Hochschultyp forciert,
der ganz nach ÖVP-Wunsch auf Zugangsbeschränkungen und
Studiengebühren setzt", so Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam. "Wir
fordern die Abschaffung von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen
für alle Studierenden an allen Hochschulen", so das Vorsitzteam
abschließend.
Sara Scheiflinger,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
sara.scheiflinger@oeh.ac.at,
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