- 24.08.2011, 10:15:24
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ARBÖ: Hitze bringt den ARBÖ-Pannen-Notruf zum Glühen
Regional bis zu 70 Prozent mehr Panneneinsätze
Wien (OTS) - In Österreich wird um die Wette geschwitzt. Bei
Temperaturen bis zu 37 Grad glühen auch die Telefonleitungen beim
ARBÖ-Pannendienst: Batterien, die w.o.-geben, überhitzte Kühlsysteme,
Reifenschäden und "heiße Unachtsamkeiten" wie eingesperrte
Autoschlüssel und falsch getanktes Benzin sorgen regional bis zu 70
Prozent mehr Einsätze als an den Tagen davor.
Im Burgenland dürfte man an die Hitze gewöhnt sein, da kein
vermehrtes Pannenaufkommen zu verzeichnen ist, doch die Mehrzahl der
Einsätze betreffen Probleme mit der Klimaanlage und der Batterie.
In Kärnten ist das Pannenaufkommen aufgrund der Hitze um rund 20
Prozent gestiegen, hier speziell auf den Autobahnen. Pannenursachen:
Motor überhitzt, kaputte Ventilatoren oder Kühlschläuche, defekte
Klimaanlagen und Reifenschäden. ARBÖ-Betriebsleiter Günther
Friesacher: "Wie immer geht's in Kärnten ziemlich heiß her. Für
unsere Mitarbeiter ist das aber kein Problem, sie behalten einen
kühlen Kopf."
In Niederösterreich stieg das Pannenaufkommen um rund 20 Prozent.
Auch hier sind es die durch Hitze überforderten Batterien,
Reifenpannen sowie Motor- und Getriebeschäden durch Überhitzung oder
Ausfälle der Klimaanlage, die den ARBÖ-Pannendienst auf den "heißen
Asphalt" locken.
Betriebsleiter des ARBÖ Oberösterreich Peter Simader: "Unsere
Techniker rücken derzeit drei Mal so häufig aus, als in der Vorwoche.
Vor allem in den Seengebieten wie Attnang, Gmunden sowie im Großraum
Linz. Pannenursache Nr. 1 ist die entladene, entleerte oder defekte
Batterie. Aber auch Elektronikdefekte und heiß gewordene Motoren
stehen auf der Einsatzliste ganz vorn."
Salzburg verzeichnet kein vermehrtes Pannenaufkommen, doch nahezu
alle Panneneinsätze betreffen kaputte Batterie und falsch getankten
Treibstoff.
In Tirol haben sich die Panneneinsätze nur im Bezirk Buch bei
Jenbach, im Bereich Wörgl, Kitzbühel und Lienz erhöht. Auch hier
stehen defekten Batterien, Reifenpannen sowie Kühlwasserverluste und
Ausfall von Klimaanlagen an oberster Stelle der ARBÖ-Einsätze.
In Voralberg verdreifachten sich die Einsätze, vor allem wegen
kaputter Batterien und durch unkonzentrierte Fahrzeuglenker
eingeschlossene Autoschlüssel.
Ilir Rusteri von der Einsatzzentrale des ARBÖ Wien: "Gestern Abend
mussten unsere Kollegen um 70 Prozent öfters ausrücken, als an den
Vortagen." Einsatzschwerpunkte gab es nicht, von lahmen Batterien,
über Problemen mit dem Kühlsystem und Reifenschäden war fast alles
vertreten, auch ein kaputtes Fahrradschloß, das sich trotz richtig
eingegebener Zahlenkombination in der Hitze nicht mehr öffnen ließ.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 891 21-244
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at
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