- 23.08.2011, 09:55:58
- /
- OTS0050 OTW0050
StR. Ludwig : VIEW-Projekt zeigt Wirtschaft im Wandel am Westgürtel
"FRÜHER WIRD ALLES BESSER..." - Plakate zeigen Beispiele gelungener baulicher Veränderung und damit einhergehend den Wandel der lokalen Ökonomien
Wien (OTS) - Das Stadtbild des dicht bebauten Gebietes entlang der
Gürtelstraße zwischen Heiligenstadt und Wiental, der sogenannte
Westgürtel, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert.
Das Projekt 'Früher wird alles besser...' von VIEW - Vision
Entwicklung Westgürtel - beschäftigt sich mit baulicher Veränderung
und dem Wandel der Wirtschaft. Plakate und eine Ausstellung regen zur
Auseinandersetzung mit dem Thema an, in Bildern werden Geschichten
zu Orten des Wirtschaftslebens erzählt, die den Vergleich zwischen
früher, heute und morgen suchen.
Eine Citylight-Plakatserie entlang der Straßenbahnstationen am
Westgürtel zeigt von 24. August bis 14. September 2011 markante
Veränderungen im Stadtbild an insgesamt sieben unterschiedlichen
Standorten: Von der Währingerstraße im 18. Bezirk bis zur
Gumpendorfer Straße in Mariahilf. Von 13. bis 30. September 2011 lädt
eine Ausstellung am Westbahnhof zur weiteren Beschäftigung mit dem
Thema ein. Video-Interviews mit am Westgürtel ansässigen
Geschäftsleuten, vermitteln einen Eindruck der aktuellen Situation,
im Rahmen von zwei Themenführungen können einzelne Betriebe besucht
werden.
"Der Bereich entlang des Westgürtels bildet einen der
Arbeitschwerpunkte der Gebietsbetreuung Stadterneuerung und geht weit
über die sanfte Stadterneuerung hinaus. Die Umgestaltung und damit
die Steigerung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum ist nicht
nur für die Bewohnerinnen und Bewohner im Grätzel von Bedeutung.
Diese Maßnahmen bringen auch Veränderungen für Gewerbetreibende und
Geschäftsleute mit sich. Dieser permanente Wandel stellt keinen Grund
zur Besorgnis dar und die beinahe reflexartige Annahme, dass früher
angeblich alles besser war, lässt sich anhand vieler Beispiele
widerlegen, wie die aktuelle VIEW-Kampagne eindrucksvoll unter Beweis
stellt", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.
Veränderung als Teil urbaner Normalität
Das bunte Bild der Stadt wird maßgeblich durch die Vielzahl der
Geschäfte im Erdgeschoß geprägt. Mancher "Schauplatz" der lokalen
Ökonomie verbirgt sich auch tief im Innersten der gründerzeitlichen
Bebauungsstruktur - in den Höfen, den Souterrains oder in den oberen
Geschoßen. Mosaikartig setzt sich dieses Bild des Wirtschaftslebens
im Stadtviertel zusammen und ist keineswegs starr und statisch,
sondern einem ständigen Wandel unterworfen. Manches Geschäft gibt es
schon "ewig", anderenorts glaubt man, wöchentliche Veränderungen zu
bemerken. "Diese Frage, ob die Veränderungen gut oder schlecht sind,
lässt sich pauschal nicht beantworten. Wichtig für das Verstehen
einer Stadt und ihrer Qualitäten ist das Akzeptieren der Veränderung
als ständige Begleitung der Normalität", erklärt DI Florian Brand von
VIEW.
"Früher wird alles besser..." - Beispiele gelungener baulicher
Veränderung
An insgesamt sieben Citylight-Standorten entlang des Westgürtels
zeigt VIEW anhand von ausgewählten "damals-heute"-Fotosujets, wie
sich das Gebiet und sein Hinterland in den letzten Jahren verändert
hat. Die Bilder zeigen einen Querschnitt an Projekten, die auf
Initiative der Gebietsbetreuungen Stadterneuerung umgesetzt werden
konnten und somit nachhaltig zur Verbesserung des Wohnumfeldes
Westgürtel beitragen:
* FHWien-Studiengänge WKW Wien und WIFI Wien; Währinger Gürtel 97
* Hernalser Hauptstraße
* Brunnenmarkt, Yppenplatz
* Spange Lerchenfelder Straße - Thaliastraße
* Hütteldorfer Straße
* Christian-Broda-Platz (ehem. Mariahilfer Platzl)
* Gumpendorfer Straße 132
So wird am Plakatstandort U6-Josefstädter Straße etwa der Wandel des
Brunnenmarktes von einer Straße mit baufälligen Marktständen hin zu
einer belebten Fußgängerzone und einer lebendigen Lokalszene
thematisiert.
Beim U-Bahn-Ausgang Westbahnhof Richtung Christian-Broda-Platz zeigt
ein Plakat, wie aus dem ehemaligen Autoabstellplatz nach einem
BürgerInnenbeteiligungsverfahren im Jahr 2005 ein moderner,
städtischer Platz entstand, der zum Verweilen und Beobachten des
regen Treibens in der Mariahilfer Straße einlädt.
Das Plakat an der U6-Station Thaliastraße hingegen visualisiert die
für 2014 geplante Attraktivierung des Stationbereiches - weg vom
"Spießrutenlauf" zwischen Imbissbuden und Stadtmobiliar hin zu einem
einheitlichen, offenen und für FußgängerInnen und Fahrgäste
gleichermaße optimierten Platzbereich.
Alle Beispiele sowie Informationen zu Plakatstandorten, Terminen etc.
sind online unter www.gbstern.at/wirtschaft-im-wandel abrufbar.
VIEW - Vision Entwicklung Westgürtel ist ein Projekt im Auftrag der
MA 25 - Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser. Gschäftsgruppe
Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Wohnbaustadtrat Dr. Michael
Ludwig. In Zusammenarbeit der Gebietsbetreuungen für Stadterneuerung
- GB*6-9, GB*14-15, GB*16 und GB*17-18 - werden Strategien
entwickelt, um über die Bezirksgrenzen hinaus durch gemeinsame
Initiativen und Maßnahmen den Aufwertungs- und Identifikationsprozess
entlang des Westgürtels zu unterstützen.
Rückfragehinweis:
DI Barbara Mayer VIEW Vision Entwicklung Westgürtel Haberlgasse 76, A-1160 Wien Tel: (+43 1) 406 41 54 Fax: (+43 1) 406 41 54-11 E-Mail: [email protected] www.gbstern.at/wirtschaft-im-wandel Öffnungszeiten: Mo bis Mi: 9 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr Do: 13 - 19 Uhr Fr: 9 - 12 Uhr Mag.a Marion Hierzenberger Öffentlichkeitsarbeit, Gruppe Wiener Gebietsbetreuung Magistratsabteilung 25 Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser Tel.: 01/4000-25004 mailto: [email protected] Christian Kaufmann Mediensprecher Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig Tel.: 01/4000-81277 mailto: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK






