- 22.08.2011, 13:42:36
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Kurz erhofft sich Schwung am Arbeitsmarkt durch AMS-"Migrantenindex"
Erstmals wird Migrationshintergrund erfasst; Leistung fordern und ermöglichen
Wien (OTS) - Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz erhofft
sich Schwung für die Integration am Arbeitsmarkt durch das heute
präsentierte neue Konzept des AMS, einer Form "Migrantenindex", wobei
der Name des Projekts unerheblich ist, sondern dass in der Sache
etwas weiter geht. Damit würden erstmals nicht nur ausländische
Staatsbürger erfasst, sondern auch der Migrationshintergrund. Neben
den Kategorien Geschlecht, Alter oder Staatsbürgerschaft werde nun
auch der Migrationshintergrund in einem eigenen Index ausgewiesen.
Dadurch würden die rund 600.000 Migranten, die schon die
Staatsbürgerschaft haben, nicht im Dunkeln bleiben. Möglich seien
durch die neue AMS-Datenlage noch gezielter als bisher Maßnahmen für
Migranten, ist Sebastian Kurz zuversichtlich. "So wie man für Frauen
spezielle Programme hat, für Wiedereinsteiger oder Jugendliche, so
soll es auch für Migranten gezielte Maßnahmen geben", sagt der
Staatssekretär.
Integration ist Querschnittsmaterie. Bei der so genannten
Semmering-Klausur habe sich die Regierung den gezielteren Fokus auf
Migranten am Arbeitsmarkt als Ziel gesetzt. Im Expertenpapier des
Integrationsstaatssekretariats sei ein weitere Impuls gegeben worden.
Seit Mitte Mai betreibt das Staatssekretariat das Thema voran.
"Integration funktioniert durch Leistung. Dadurch gibt es Anerkennung
und Identifikation. Eine Grundvoraussetzung dafür ist neben der
Sprache ein Arbeitsplatz", so Kurz. Bei arbeitslosen Menschen müsse
man diese Leistung einerseits einfordern, andererseits aber auch
durch Vorbereitungen auf den Job ermöglichen.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat für Integration Pressereferat 1010 Wien, Minoritenplatz 9 Tel.: Tel +43 1 53126-70905 mailto:[email protected]
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