• 22.08.2011, 12:13:43
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SJÖ: Ein Finger gegen Rollenbilder ist besser als drei Finger von Strache!

Sommerloch-Erinnerungsstunde an jugendfeindliche FPÖ-Politik

Wien (OTS) - "Wie fad muss der FPÖ eigentlich sein?", fragt sich
SJÖ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi angesichts der geistigen Ergüsse
eines blauen Abgeordneten Höbart, der gerade zu einem verbalen
Rundumschlag gegen alles "Linkslinke" ausholte. "Die SJ zeigt
althergebrachten Rollenbildern zulasten von Frauen nur einen Finger,
während HC Strache in der Vergangenheit mit drei Fingern auf sich
aufmerksam machte", merkt Moitzi an. Die Plakatkampagne "Du musst gar
nichts" beziehe sich auf ein Leben frei von vorgegebenen Normen,
Rollenbildern und gesellschaftlichen Zwängen.

Statt sich künstlich über eine 3 Jahre alte Kampagne zu empören, die
auf Rollenklischees angespielt hat, sollte sich Höbart lieber in
Erinnerung rufen, welche massiven Verschlechterungen seine Partei
zulasten der Jugend in der Regierung beschlossen hat:
- Verlängerung der Probezeit für Lehrlinge,
- gleichzeitig Verkürzung der Behaltefrist,
- Ausdehnung der Arbeitszeit von Lehrlingen im Gastgewerbe,
- massive Einsparungen im Bildungsbereich,
- Abbau von unzähligen Stütz-Lehrkräften,
- Stundenkürzungen und größere Klassen,
- Zerstörung der Mitspracherechte Studierender,
- Abschaffung des Jugendgerichtshofes,
- explodierende Jugendarbeitslosigkeit,
- Pensionskürzungen zulasten der Jugend,
- Verschärfung des Jugendschutzes in Kärnten usw. usf.

"Die Freiheitlichen haben mit ihrer Kürzungspolitik systematisch die
Zukunftsperspektiven der Jugendlichen zerstört. So eine Politik führt
zu Perspektivlosigkeit wie in England", so Moitzi, der daher die FPÖ
auf dem besten Weg sieht, auf Londoner Zustände hinzuarbeiten. "Wer
nichts zu verlieren hat, greift leichter zu Gewalt. Einsparungen auf
dem Rücken der Jugend sind tickende Zeitbomben, die irgendwann
hochgehen", betont Moitzi. Die Sozialistische Jugend sei stets für
die Entschärfung solcher Zeitbomben eingetreten, die FPÖ hingegen
habe sie gelegt.

Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend Österreich
Boris Ginner
SJ-Pressesprecher
Tel.: +43 664 / 560 49 87
mailto:[email protected]

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