- 21.08.2011, 14:05:22
- /
- OTS0023 OTW0023
Karlheinz Töchterle: Krebsforschung "Marke Tirol" erfolgreich und weit über die Landesgrenzen bekannt
Wissenschafts- und Forschungsminister bei Eröffnung des Europäischen Forums Alpbach - Verleihung von Auszeichnungen
Alpbach (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr.
Karlheinz Töchterle hat heute an der Eröffnung des 67. Europäischen
Forums Alpbach teilgenommen, das heuer unter dem Motto "Gerechtigkeit
- Verantwortung für die Zukunft" steht. Beim anschließenden Tiroltag
zum Thema "Krebsforschung - Marke Tirol" betonte der Minister in
seiner Rede: "Tirol konnte sich in den vergangenen Jahren erfolgreich
als Onkologie-Standort positionieren. Die Krebsforschung an den
Tiroler Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist weit über die
Landesgrenzen bekannt." Als Beispiel nannte der Minister etwa das
Kompetenzzentrum für personalisierte Krebsmedizin, "Oncotyrol", ein
Beispiel für Kooperation über Unigrenzen hinweg, die es generell
auszubauen und zu vertiefen gilt.
Insgesamt habe sich Tirol als Forschungsstandort erfolgreich
entwickelt, sagte der Minister. So ist Tirol jenes Bundesland mit dem
höchsten Prozentsatz für Grundlagenforschung: knapp jeder dritte
Euro, der in Tirol für Forschung und Entwicklung ausgegeben wird,
fließt in die Grundlagenforschung. Die exzellente Grundlagenforschung
an den acht Tiroler Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen ist
dabei auch ein wichtiger Standortfaktor. Als absolutes Stärkefeld
gelten die Life Sciences.
Auch der Bund leistet seinen wichtigen Beitrag, etwa mit
Investitionen in das von Professor Lukas Huber koordinierte
Leuchtturmprojekt ADSI (Austrian Drug Screening Institute). Bund und
Land investieren bis 2015 knapp zehn Millionen Euro und stärken damit
die Krebsforschung "Marke Tirol". "Das ist Forschung, die im besten
Sinne des Wortes direkt den Menschen zugutekommt und vielen
Patientinnen und Patienten neue Hoffnung schenkt", so Töchterle.
An das Generalthema des heurigen Forums, "Gerechtigkeit",
anknüpfend, betonte der Minister, dass es diese auch für die
Universitäten in Österreich herzustellen gelte. Sie brauchen die
international üblichen Rahmenbedingungen, dann werden sie auch in den
internationalen Rankings die ihnen gebührenden Spitzenplätze
einnehmen.
Der Minister verlieh heute weiters Auszeichnungen an die drei
Leiter der Alpbacher Sommerschule für Europäische Integration:
Univ.-Prof. DDr. Waldemar Hummer (Universität Innsbruck) wird mit dem
Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik
Österreich ausgezeichnet, Univ.-Prof. Dr. Michael Schweitzer
(Universität Passau) und Univ. Prof. Dr. Friedl Weiss (Universität
Wien) mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
I. Klasse.
Seit 1992 wird parallel zum Forum Alpbach die Alpbacher
Sommerschule für Europäische Integration veranstaltet und damit
Studierenden und Lehrenden ein Einblick in verschiedene Aspekte zur
Europäischen Integration ermöglicht. "Alpbach ist ein idealer Ort, um
Menschen zu verbinden. Die heute Ausgezeichneten bieten Jahr für Jahr
jungen Menschen aus vielen Ländern spannende Einblicke", so der
Minister. Der "Geist von Alpbach" werde stark von jungen Menschen
geprägt, die alljährlich in das Tiroler Bergdorf kommen. So waren
etwa im Vorjahr mehr als 600 Studierende aus 43 Ländern vor Ort.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF






