• 18.08.2011, 13:19:24
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Ytong Multipor für denkmalgeschützte Bauten Hochwertige Sanierung für historische Arbeiterwohnanlage

Wien (OTS) - Die Verdichtung der Zentren und die Sanierung des
Althausbestandes zählen zu den wichtigen Merkmalen nachhaltiger
Entwicklung von Dorfzentren und Stadtkernen. Ein Best Practice
Beispiel für eine vorbildliche, sensible Komplettsanierung ist die
Arbeiterwohnanlage "Tschechenring" in Felixdorf, die 1880 für die
ArbeiterInnen in der Spinnerei und Weberei des Ortes errichtet wurde.
Seit 2009 wird bereits am zweiten Sanierungsbereich - den beiden
Anlagenteilen B und C - gearbeitet. Bis Ende 2011 soll eine, dem
aktuellen ökologischen Standard entsprechende,
Niedrigenergiehausanlage fertiggestellt sein. Die wertvolle,
historische Fassade aus Sichtziegeln wird dabei erhalten bleiben.
Möglich wird dies durch die Innendämmung des Objektes mit der
mineralischen Ytong Multipor Dämmplatte, mit der die Wärmeverluste
auf die Hälfte und weniger reduziert werden können.

Der erste Teil der denkmalgeschützten Arbeiterwohnanlage und
jetzigen Wohnhausanlage "Tschechenring" in Felixdorf wurde bereits
2007 mit dem Niederösterreichischen Baupreis ausgezeichnet. Gewürdigt
wurde die vorbildliche, sensible und unter Einhaltung aller Vorgaben
durch den Denkmalschutz durchgeführte Komplettsanierung. Die
Fortführung der Revitalisierung wird auch seitens des
Unterrichtsministeriums (Bundesdenkmalamt) und des Landes NÖ
(Denkmalpflege) mit Förderungsgeldern unterstützt. "Die
Förderungszusage unterstreicht die Wichtigkeit des
Sanierungsvorhabens und ist eine Anerkennung der hochwertigen
Umsetzung. Diese ist uns vor allem mit der Dämmplatte Ytong Multipor
gelungen. Damit konnten wir eine unauffällige thermische Sanierung
durchführen. Die Dämmplatte wird innen angebracht, so bleibt die
Fassade und zugleich das historische Stadtbild erhalten", erklärt
Baumeisterin Claudia Weber der gemeinnützigen Bau- und
Wohnungsgenossenschaft Wien Süd.

Senkung des Energieverbrauchs

"Durch die Innendämmung mit Ytong Multipor, der Dämmung des
Fußbodens und des Daches, sowie dem Einsatz einer hocheffizienten
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung konnte der Heizwärmebedarf von
170 kWh/m2a auf 31 kWh/m2a gesenkt werden", erläutert Bauphysiker
Georg Schrattenecker vom Büro Buschina & Partner. Für Ytong ist die
Sanierung in Felixdorf ein doppelter Erfolg: "Mit der Innendämmung
der Wohnhausanlage Felixdorf konnten wir ein weiteres Vorzeigeprojekt
der thermischen Sanierung denkmalgeschützter Gebäude realisieren. Wir
wollen damit auch andere Bauherren überzeugen, dass hoch qualitativ
bauen nicht zugleich teuer bauen bedeutet", meint Claus Steiner,
Geschäftsführer Xella Porenbeton Österreich.

Dämmwerte wie im Neubau

Das Besondere an Dämmplatte ist, dass diese ohne Einsatz
aufwändiger Dampfsperren oder -bremsen angebracht werden kann. Fällt
zum Beispiel Tauwasser im Wandaufbau an, nehmen die Luftporen dieses
auf und führen es später - dank der Kapillaraktivität von Ytong
Multipor - der Raumluft wieder zu. Somit trocknet die Dämmplatte auf
natürliche Weise wieder aus. Ermöglicht wird das durch Millionen
feiner Luftporen, die in den Platten eingeschlossen sind und in jede
Richtung als Puffer dienen. Da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist
und hervorragend dämmend wirkt, erschwert Ytong Multipor im Winter
einen Wärmeverlust von innen nach außen, im Sommer einen
Wärmedurchgang von außen nach innen. Besonderer zusätzlicher Vorteil
bei der Sanierung mit historischem Mauerwerk: Aufgrund der im
Vergleich relativ geringen Materialdicke der Platte wird der
Innenraum nur unwesentlich verkleinert.

Moderner Wohnraum in denkmalgeschützter Wohnanlage

Mit der umfassenden Sanierung entstehen moderne Wohnräume für
unterschiedlichste Nutzerwünsche. Mit Hilfe der Wohnbauförderung,
einem Zuschuss des Bundesdenkmalamtes wie auch der
Forschungsförderungsgesellschaft, gelang das Konzept für die
Komplettsanierung. Klaus Schneeberger, Abgeordneter zum
Niederösterreichischen Landtag, betont die Einzigartigkeit der
Wohnhaussiedlung, die ihn letztlich auch überzeugte, für das Projekt
40.000 Euro Fördergeld zuzusagen. "Es ist ein einmaliges Projekt für
Felixdorf und die Region. Die denkmalgeschützte Wohnhausanlage wird
nicht nur aus Verantwortung gegenüber der Vergangenheit erhalten,
sondern gleichzeitig moderner Wohnraum geschaffen." Die einzelnen
Bauteile umschließen einen großzügig angelegten Grünbereich, der
durch seine Fläche ein optimales Mikroklima gewährleistet. Eine
Hommage an die alte Spinnerei und Weberei ist der erhaltene
Maulbeerbaumbestand, welcher in früherer Zeit der Seidenraupe als
Nahrung diente und somit für die Spinnerei ein wichtiger
Rohstoffträger war.

Vorbildhafte Kostenstruktur

Das Budget ist in jeder Gemeinde ein zentrales Thema. Bei diesem
Projekt gelang eine Kostenstruktur, die mit jener von Neubauten
konkurrenzfähig ist und jetzt als mögliche Vorgabe in der NÖ
Wohnbauförderung für vergleichbare Projekte diskutiert wird. Der
Wohnbau "Tschechenring" wird wissenschaftlich vom IBO begleitet - die
ersten Zwischenergebnisse bestätigen die Sanierung als Musterschüler
in punkto Ökologie und Ökonomie. Die Nettoerrichtungskosten/m2
Nutzfläche betragen 1.510 Euro inklusive Bauneben- und sonstigen
Kosten.

Über Xella Porenbeton Österreich

Xella Porenbeton Österreich GmbH mit Sitz in Loosdorf ist ein
Unternehmen der Xella Gruppe. In der Xella Baustoffe Alpe-Adria sind
die Aktivitäten von Xella in Österreich, Slowenien, Kroatien,
Serbien, Bosnien und Kosovo gebündelt. Von der Loosdorfer Holding aus
werden unter der Führung von CEO Claus Steiner die Märkte des
ehemaligen Jugoslawien strategisch bearbeitet. Xella Baustoffe
Alpe-Adria ist mit ihren 400 Mitarbeitern der Marktführer im Bereich
Porenbeton in dieser Region. In der aktuellen Forschung beschäftigt
sich das Unternehmen vor allem mit Produktlösungen und mit der
Weiterentwicklung des Ytong Thermoblocks und der Ytong Multipor
Mineraldämmplatte. Beide Produkte verfügen durch ihre hervorragenden
Öko-Kennwerte über eine natureplus Zertifizierung, die zusätzliche
Ökopunkte und damit eine höhere Wohnbauförderung bringt. Dazu
begleitete Xella bereits erfolgreich Projekte mit
Ytong-Fertigteilelementen in Kombination mit Massiv-Holzelementen.
Weitere Informationen unter: www.ytong-multipor.at

Rückfragehinweis:
Pressestelle Ytong, Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen wohnen immobilien Kommunikationsberatung GmbH A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 83, Tel +43-1-904 21 55-0 [email protected] www.bauenwohnenimmobilien.at

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