ÖH: Keine verlässliche Auskunft über deutsche Studierendenzahl durch Voranmeldung
Durch Mehrfachanmeldung an Universitäten tatsächliche Zahlen ungewiss
Wien (OTS) - "Anstatt mit allen Angehörigen der Universitäten
gemeinsam den Hochschulraum zu gestalten, schafft das Ministerium
lieber eine zusätzliche, nutzlose Verwaltungshürde. Die
verpflichtende Voranmeldung bringt Kosten und Frust - sonst nichts",
so Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam. "Hinzu kommt, dass mit den
Voranmeldungen Horrorszenarien entworfen werden, die nicht viel mehr
als Mutmaßungen sind. Durch die Möglichkeit der Mehrfachanmeldung ist
es sowohl für deutsche, als auch für österreichische Studierende
möglich, sich an mehreren Unis voranzumelden. Ob die angemeldeten
deutschen Studierenden auch tatsächlich nach Österreich kommen, ist
ungewiss", so Wulz weiter.
"Viele junge Menschen, die gerne studieren wollen und beispielsweise
im Ausland sind, bekommen von diesen neu eingeführten und viel zu
schnell umgesetzten Bedingungen nichts mit. Dies zeigt wiederum, dass
die Voranmeldung, die für die Universitäten nicht mehr als unnötigen
organisatorischen, sowie finanziellen Aufwand bedeutet, keinen Sinn
macht, sondern nur verschrecken soll", erklärt Angelika Gruber vom ÖH
Vorsitzteam. "Das ist der hochschulpolitische Flop des Jahres!"
Das Ende der Möglichkeit zur Uni Voranmeldung rückt immer näher.
Schon am 31. August endet die Frist, um sich für ein Studium für das
Wintersemester 2011/12 voranzumelden. "Dass auf diese Weise
studierwillige junge Menschen von einem Studium abgehalten werden ist
für uns als ÖH nicht verständlich", äußert sich Martin Schott vom
Vorsitzteam der ÖH verärgert.
Sara Scheiflinger,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
sara.scheiflinger@oeh.ac.at
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