• 17.08.2011, 10:01:12
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ÖH: Voranmeldung kreiert nur fiktives Bild überrannter Universitäten

ÖH informiert über das nahe Ende der Voranmeldemöglichkeit an den Unis

Wien (OTS) - Mit 31. August endet die Möglichkeit für
Studierende sich für das Wintersemester 2011/12 voranzumelden. Ohne
eine solche Voranmeldung ist die Inskription nicht möglich. "Für uns
als ÖH ist es besonders wichtig, die Studierenden über diese Frist zu
informieren, damit alle, die studieren wollen, auch studieren
können", so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Aus diesem Grund
werden wir die Studierenden erneut auf diese absurde Frist aufmerksam
machen."

"Dass es sich bei der Voranmeldung um eine willkürlich gesetzte
zusätzliche Hürde handelt, die möglichst viele Studierende vom Beginn
eines Studiums abhalten soll, ist längst bekannt", ärgert sich Janine
Wulz vom ÖH Vorsitzteam. "Umso verständlicher ist für uns, dass die
TU Wien bei diesem Theater nicht mitspielt. Andere Universitäten
raten den Studierenden, sich für mehrere Studien voranzumelden. Das
zeigt deutlich, dass mit der verpflichtenden Voranmeldung den
Universitäten nicht geholfen ist. Als einziges Ziel kristallisiert
sich heraus, dass ein fiktives Bild überrannter Universitäten
gezeichnet werden soll, um Zugangsbeschränkungen den Weg zu
bereiten", so Wulz weiter.

"Die Voranmeldung bietet keine verlässliche Information über die
tatsächlich zu erwartende Anzahl an Studierenden. Der bürokratische
und finanzielle Aufwand ist aus unserer Sicht in keinster Weise
gerechtfertigt", erklärt Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam. "Anstatt
vorzeitig Horrorszenarien in den Himmel zu malen, hätte sich die
Politik rechtzeitig ihrer Verantwortung bewusst sein und sich zum
verpflichtenden Budgetpfad auf 2% des BIPs bekennen müssen", so
Gruber weiter. "Dass in diesem Herbst mit mehr Studierenden zu
rechnen ist, ist seit langem bekannt. Dies als Chance wahrzunehmen
und wie in Deutschland das Budget auszuweiten hat die Politik durch
ihre Untätigkeit versäumt und lässt nun Studierende und Universitäten
im Stich."

"Für einen reibungslosen Übergang zum Studium sind aus unserer Sicht
nur eine gute Unterstützung am Studienbeginn, sowie eine qualitativ
hochwertige und unabhängige MaturantInnenberatung sinnvoll.
Voranmeldung und Knock-Out-Studieneingangsphasen schießen weit am
Ziel vorbei", so das ÖH Vorsitzteam abschließend unisono.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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