- 16.08.2011, 10:59:03
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Greenpeace-Schiff wird schwimmende Versorgungsstation in Bangladesch
Taufe der neue "Rainbow Warrior III" im Oktober in Bremen
Wien / Singapur (OTS) - In einer feierlichen Zeremonie hat
Greenpeace heute in Singapur sein Schiff Rainbow Warrior II der
Nichtregierungsorganisation "Friendship" aus Bangladesch übergeben.
Nach 22 Jahren im Dienst der unabhängigen Umweltschutzorganisation
wird die Rainbow Warrior II in Zukunft unter dem Namen "Rongdhonu"
fahren, dem bangladesischen Wort für Regenbogen. "Friendship" will
das Schiff in Küstennähe einsetzen, um verarmte Gemeinden mit
medizinischer Hilfe zu versorgen.
"Nach seinem jahrelangen Einsatz für den Umweltschutz, wird das
ehemalige Greenpeace-Flagschiff nun helfen Menschenleben zu retten
und den Ärmsten der Armen in jenen Regionen zu helfen, die weltweit
am stärksten vom Klimawandel betroffen sind", so
Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit. Mit der "Rongdhonu" will
die Organisation "Friendship" in schwer zugängliche Gebiete von
Bangladesch vordringen, wo die Menschen bereits die Auswirkungen der
Klimaveränderung spüren. Das schwimmende Krankenhaus wird Erste
Hilfe, Arzneimittel und ärztliche Unterstützung zur stark gefährdeten
Bevölkerung bringen, die bislang wenig oder keinen Zugang zu
medizinischer Grundversorgung hat.
Die "Rainbow Warrior II" segelte 1989 zum ersten Mal für Greenpeace.
Sie ersetzte ihre Vorgängerin "Rainbow Warrior I", die Agenten des
französischen Geheimdiensts im Jahr 1985 versenkten. Greenpeace
setzte sich mit dem Schiff gegen Umweltverbrechen ein, leistete mit
ihm unter anderem Katastrophenhilfe für die Opfer des Tsunami in
Südostasien im Jahr 2004, fuhr Aktionen gegen illegale
Holzlieferungen aus dem Regenwald sowie gegen Atomwaffentests. Sie
war auch im Einsatz gegen Überfischung, Walfang und globale
Erderwärmung in jedem Meer der Welt. In ihrem jüngsten Einsatz reiste
die "Rainbow Warrior II" in die Küstengebiete von Fukushima, wo
Greenpeace Strahlenmessungen durchführte.
Während der heutigen Übergabe-Zeremonie in Singapur zitierte Mike
Fincken, der Kapitän der Rainbow Warrior II, eine Weisheit der Cree
Indianer, auf die der Name des Schiffes zurückgeht: "Es wird eine
Zeit kommen, in der die Erde krank werden wird. Und wenn dieser
Zeitpunkt gekommen ist, wird sich ein Stamm aus allen Kulturen der
Welt versammeln, der an Taten und nicht an Worte glaubt. Sie werden
sich dafür einsetzen, die Erde zu heilen. Sie werden 'Krieger des
Regenbogen' genannt werden." Fincken schloss seine Rede mit den
Worten: "Dieses Schiff hat Menschen aus der ganzen Welt transportiert
und stand als Symbol für Hoffnung über Schwarzmalerei und als Zeichen
von Handeln gegenüber Gleichgültigkeit. Jetzt ist es an der Zeit,
diesen Auftrag weiterzugeben."
Bildmaterial schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage (mail to:
[email protected]) zu.
Terminankündigung:
Das neue Greenpeace-Aktionsschiff "Rainbow Warrior III" wird in Berne
bei Bremen gebaut und am 14. Oktober 2011 auf der Werft getauft.
Rückfragehinweis:
Melanie Aldrian
Pressesprecherin Greenpeace CEE
Tel.: 0043-664-6126725
mailto: [email protected]
www.greenpeace.at
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