ÖAMTC: Wochenend-Lkw-Fahrverbot im Karawanken Tunnel nicht aufweichen
Club gegen Ausnahmeregelungen und Blockaden
Wien (OTS) - Der ÖAMTC unterstützt die konsequente Haltung von
Verkehrsministerin Doris Bures zur Reduktion der Unfallgefahr im
einröhrigen, acht Kilometer langen Karawanken Tunnel, der über keine
Flucht- und Rettungswege verfügt.
Eine vom österreichischen BMVIT, der Asfinag und den zuständigen
slowenischen Behörden beauftragte Risikoanalyse hatte ein erhöhtes
Unfallrisiko ergeben. Vor allem im dichten Reiseverkehr muss die
Anzahl der LKW-Fahrten reduziert werden, um die Gefahr eines schweren
Unfalls so gering wie möglich zu halten. Ein Lkw-Unfall mit Brand im
Karawanken Tunnel wäre nach Ansicht der Tunnel-Experten nicht
beherrschbar.
An noch vier Wochenenden gilt ab Freitag 22 Uhr ein Fahrverbot für
Lkw über 7,5 Tonnen im Karawanken Tunnel. Lebensnotwendige und
verderbliche Güter sind von dieser Bestimmung ausgenommen. Einige
slowenische Frächter wollen über ihr Verkehrsministerium mit
Blockaden eine generelle Ausnahme für slowenische Lkw erzwingen. Eine
Forderung, die beim ÖAMTC auf heftige Kritik stößt:
"Verkehrssicherheit darf weder nationalen noch einseitig
wirtschaftlichen Interessen geopfert werden."
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
iz-presse@oeamtc.at
www.oeamtc.at














