OTS0070   12. Aug. 2011, 10:55

ÖH: Finanzieller Supergau für die Hochschulen zeichnet sich ab


"Die Regierung steckt seit Jahren bei der
Unifinanzierung den Kopf in den Sand - Studierende und Hochschulen
können diese katastrophale Politik jetzt auslöffeln", sagt Angelika
Gruber vom ÖH-Vorsitzteam. "Die finanzielle Situation ist völlig
unhaltbar - und das obwohl die StudienanfängerInnenzahlen noch immer
deutlich unter dem OECD-Schnitt sind", so Gruber weiter.

"Dass die RektorInnen die Streichung von Studienrichtungen als
letztes Mittel in Betracht ziehen, zeigt wie dramatisch die
finanzielle Situation ist - die Regierung zeigt sich in
Hochschulfragen kleingeistig", ärgert sich Martin Schott vom
ÖH-Vorsitzteam. "Die Zukunftsperspektiven von jungen Menschen dürfen
nicht zerstört werden - Studierende werden sich gegen die verfehlte
Hochschulpolitik lautstark zur Wehr setzen", so Schott weiter.

"Die Regierung ist gut beraten, wenn sie die finanziellen Probleme
der Hochschulen nach Jahren der Versäumnisse endlich anpackt - ein
verpflichtender Budgetpfad auf 2% des BIPs ist längst überfällig.
Wenn die Regierung weiterhin untätig zuschaut wird aus der Uni-Misere
auf jeden Fall der finanzielle Supergau für die Hochschulen", so
Janine Wulz vom Vorsitzteam abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0070 2011-08-12 10:55 121055 Aug 11 NHO0001 0189



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