- 11.08.2011, 12:17:20
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ARBÖ unterstützt weiteres Sicherheitspaket für Motorradler
"Ja" zur Leitplankensanierung, zur Echtzeitstudie, zur Informationsoffensive und zu Trainings
Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt und unterstützt das beim heutigen
Round-Table-Gespräch, bei Bundesministerin Doris Bures beschlossene
weitere Sicherheitspaket für Motorradler.
"Österreich muss alles tun, um auch in Zukunft die Motorradunfälle
massiv zu reduzieren, wie es bereits in den letzten Jahren
erfolgreich geschehen ist", unterstreicht ARBÖ-Generalsekretärin Mag.
Lydia Ninz, nach der Teilnahme an diesem Gespräch. "Wir sagen ja, zur
geplanten Ausrüstung der Leitplanken mit Unterschutz und der von
Bundesministerin Bures vom Verkehrssicherheitsfonds dafür zur
Verfügung gestellten eine Million Euro. Wir appellieren an Länder und
Gemeinden, die ausgestreckte Hand der Verkehrsministerin anzunehmen
und diese Gelder aufzustocken, sodass die ärgsten Unfallfolgen für
Motorradfahrer auf Landes- und Bundesstraßen - wo ja die meisten
Unfälle passieren - vermieden werden.", so Ninz.
Der ARBÖ leistet aktive Hilfe bei der geplanten Echtzeit-Studie und
bei der geplanten Informationsoffensive. Durch die Echtzeitstudie,
für die der ARBÖ Versuchsfahrer zur Verfügung stellen wird, erwartet
sich der ARBÖ praktische Hinweise darauf, wie Motorradunfälle
tatsächlich zustande kommen. "Wenn 37 von 48 getöteten Pkw-Lenkern
selber Schuld am Unfall sind, ist es umso wichtiger genau zu prüfen,
wo die Gefahrenquellen lauern." Besonderes Augenmerk ist auf die
praktischen Erfahrungen der ARBÖ-Instruktoren mit Motorradfahrern
"45plus" zu legen, die Jahrzehnte lang auf keinem Zweirad gesessen
sind und die ihr eigenes Fahrvermögen oft überschätzen und in
Krisensituationen oft überfordert sind. Mehr Sicherheitstrainings,
wie sie der ARBÖ in seinen Fahrsicherheits-Zentren anbietet, sind
eine sinnvolle Verbesserungsmaßnahme. Der ARBÖ unterstützt auch das
Vorhaben der Bundesministerin, auf EU-Ebene die verpflichtende
Ausstattung der Neumotorräder mit ABS von 2017 auf 2015
vorzuverlegen, weil dadurch Unfälle in Bremssituationen vermieden
werden können.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Interessensvertretung & Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Woitsch
Tel.: (++43-1) 891 21-205
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at
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