- 08.08.2011, 11:33:39
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ÖH: Heimplätze für Studierende werden unleistbar
Kostengünstiger Wohnraum ist eine Grundvoraussetzung für Studierende
Wien (OTS) - "Wir befürchten eine Steigerung der Heimkosten um bis
zu 1000 Euro im Jahr. Damit wird Wohnen für viele Studierende
unleistbar", erklärt Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär die
fatalen Auswirkungen der Streichung der Sanierungsförderung für
Studierendenheime.
"Rund 10% der Studierenden leben in Heimen, für die meisten ist das
vor allem eine finanzielle Entscheidung. Bisher war das Wohnen im
Heim für Studierende rund 25% günstiger als z.B. ein Zimmer in einer
WG. Sollten die Kosten für Heimzimmer jedoch um 60 Euro oder mehr im
Monat steigen, wird für viele Studierende das Wohnen am Studienort
nur mehr schwer finanzierbar", befürchtet Angelika Gruber von der ÖH.
"Die Streichung der Sanierungsförderung für Studierendenheime macht
für das BMWF gerade einmal 5 Millionen Euro bis 2013 aus. Für
Studierende schlägt sie aber hart zu Buche", empört sich Angelika
Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Eine finanzielle Mehrbelastung von 60
bis 90 Euro pro Monat ist nicht tragbar."
"Bereits jetzt arbeiten 60% der Studierenden 20 Stunden pro Woche, um
ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Finanzielle Probleme sind
ein Hauptgrund für viele ihr Studium frühzeitig abzubrechen - oder
gar nicht erst eines zu beginnen. Es ist die Aufgabe der Regierung
vermehrt günstigen Wohnraum zu schaffen und bestehende Heime
ausreichend zu fördern und nicht hinunterzuwirtschaften, wie es das
BMWF zur Zeit betreibt", fordert Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam.
"Kostengünstiger Wohnraum ist eine Grundvoraussetzung für
Studierende. Wir erwarten uns von der Regierung eine Politik die
nicht ständig budgetäre Schieflagen auf Kostend er Studierenden
ausgleicht."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/
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