- 07.08.2011, 12:38:53
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Papst fordert Ende der Gewalt in Syrien und Libyen
Mittagsgebet in Castelgandolfo: Aufruf an politisch und militärisch Verantwortliche zu Verhandlungen und Bemühungen um Friedensplan
Vatikanstadt, 07.08.11 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat in einem
eindringlichen Appell an Regierung und Bevölkerung in Syrien ein
Ende der sich zuspitzenden Gewalt und die Umsetzung von Reformen
gefordert. Man müsse möglichst bald zu einem friedlichen
Zusammenleben zurückfinden und dabei den berechtigten Erwartungen
der Bürger auf ein würdiges Leben Rechnung tragen, sagte er am
Sonntag bei seinem Mittagsgebet in seinem Sommersitz Castelgandolfo.
Zudem stehe die Stabilität der gesamten Region auf dem Spiel.
Zugleich forderte der Papst die internationale Gemeinschaft auf,
sich nach der ergebnislosen Waffengewalt in Libyen mit
Entschlossenheit um einen Friedensplan zu bemühen.
Der Einsatz von Waffen habe die Krise in Libyen bislang nicht
gelöst, sagte der Papst vor mehreren Tausend Gläubigen im Innenhof
seiner Residenz. "Ich ermahne die internationalen Organisationen und
die politisch und militärisch Verantwortlichen, mit Überzeugung und
Entschlossenheit die Suche nach einem Friedensplan für das Land
wiederaufzunehmen, durch Verhandlungen und im konstruktiven Dialog".
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