- 03.08.2011, 10:13:51
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Wiedereinführung des Pflege-Regresses belastet pflegende Angehörige massiv
Wien (OTS/IG Pflege) - Die erneute Einführung des Regresses im
Pflegebereich in der Steiermark stellt eine gravierende
Verschlechterung für die Betroffenen dar. Künftig werden Kinder für
die Pflegeheimunterbringung der Eltern ab einem Nettoeinkommen von
1.500 Euro vier bis zehn Prozent und Eltern für ihre Kinder neun bis
15 Prozent zahlen.
"Oft ist die Aufnahme in ein Pflegeheim die einzige Möglichkeit, gute
Versorgung des pflegebedürftigen Menschen sicherzustellen und
gleichzeitig eine Überbelastung der Angehörigen zu vermeiden", weiß
Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft
pflegender Angehöriger.
Die IG pflegender Angehöriger hat einen Forderungskatalog
zusammengestellt, der deutlich macht, was pflegende Angehörige -
Lebenspartner, Kinder oder Eltern - leisten und welche
Unterstützungen dringend seitens der öffentlichen Hand notwendig
sind.
Die Interessengemeinschaft will pflegende Angehörige als
gesellschaftspolitisch relevante Gruppe etablieren, um bei der
Weiterentwicklung förderlicher Rahmenbedingungen für Pflege und
Betreuung mitzuwirken.
Rückfragehinweis:
Birgit Meinhard-Schiebel Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger E-mail: [email protected] Mobil: +43 664 831 74 08 www.ig-pflege.at
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