- 02.08.2011, 12:18:31
- /
- OTS0113 OTW0113
Wirtschaftsverband Niederösterreich: Runter mit den hohen Treibstoffpreisen
Präsident Günter Ernst: "Teure Spritpreise treffen PendlerInnen und kleine Unternehmen, gefährden Konjunktur"
St. Pölten (OTS) - Eine sofortige Senkung der hohen Benzin- und
Dieselpreise verlangt der Präsident des Sozialdemokratischen
Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ), Komm.-Rat Günter
Ernst.
"Die hohen Preise an den Zapfsäulen belasten die PendlerInnen und
viele kleine Unternehmen enorm. Niedrigere Spritpreise sind nicht nur
ein Gebot der Fairness, sondern wären auch für die Konjunktur
wichtig."
"Die hohen Treibstoffpreise gehen zu Lasten der Kaufkraft. Viele
Menschen müssen bereits Einsparungen bei Gütern des täglichen Bedarfs
vornehmen, um sich die Kosten für den Weg zur Arbeit und andere
notwendige Fahrten mit dem Auto leisten zu können", stellt Günter
Ernst fest.
"Das macht zum einen den Betroffenen und ihren Familien zu schaffen,
hat andererseits aber auch negative Auswirkungen für zahlreiche
Betriebe vom Handel bis zum Gewerbe."
"Weil ein immer größerer Teil des Haushaltseinkommens für Treibstoff
verwendet werden muss, werden andere Anschaffungen eingeschränkt.
Dadurch wird eine Stärkung der Inlandskonjunktur erschwert."
"In besonderem Maß sind auch die EinpersonenunternehmerInnen von den
aktuellen Spritpreisen betroffen. Viele von ihnen sind in beratenden
Berufen tätig und dementsprechend oft mit dem Auto unterwegs, um ihre
KundInnen zu betreuen."
Die regelmäßigen Spritpreiserhöhungen zum Ferienbeginn sind nicht mit
der Entwicklung des Rohölpreises begründbar. "Dabei geht es in erster
Linie um mehr Gewinn für die Mineralölkonzerne. Angesichts des
derzeitigen Preisniveaus wären diese jedoch gut beraten, den Bogen
nicht zu überspannen und zu einer vertretbaren Preisgestaltung
zurückzukehren", so der Präsident des Sozialdemokratischen
Wirtschaftsverbandes NÖ.
"Geschieht das nicht, sollten die Wettbewerbsbehörden in den
EU-Staaten gemeinsam gegen diese Preispolitik vorgehen. Denn eines
muss klar sein: Wenn es - in welchem Bereich auch immer - zu einer
ungesunden Marktkonzentration von einer Handvoll Konzerne und
infolgedessen zu schwerwiegenden Belastungen für BürgerInnen und
Unternehmen kommt, muss man einem System eben von außen neue Regeln
geben."
Rückfragehinweis:
Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Niederösterreich
3100 St. Pölten, Niederösterreich-Ring 1a
Tel. 02742 2255 444
[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN






