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OTS0023   2. Aug. 2011, 09:01

Sicher surfen in den Sommerferien: Worauf Eltern bei der Internetnutzung ihrer Kinder achten sollten / Ein Gespräch mit Medientrainer Jörg Kabierske - BILD


Sicher surfen in den Sommerferien: Worauf Eltern bei der Internetnutzung ihrer Kinder achten sollten vergrößern

BILD zu OTS - Als Initiator von Klicksalat(R) (www.klicksalat.de) trainiert Jörg Kabierske Schüler, Eltern und Lehrer im Umgang mit den Gefahren durch Internet, PC und Handy.

Ferienzeit ist auch Spielzeit. Wenn dann noch
Wolken den Sommer verdunkeln, nutzen Kinder und Jugendliche den PC
noch häufiger als sonst. Ab welchem Alter können Eltern ihre Kinder
unbeaufsichtigt im Netz surfen lassen? "Grundschulkinder sollten gar
nicht ohne Aufsicht ins Internet gehen. Ab der 5. Klasse ist das
möglich", rät Medientrainer Jörg Kabierske, Referent auf dem 1.
JAKO-O Familien-Kongress in Österreich (9. Oktober 2011 in Bad Ischl,
www.jako-o.at/familienkongress ). Wichtig sei aber in jedem Fall, die
Surfzeit zu beschränken. Und: "Eltern sollten die Lieblingsseiten der
Kinder kennen und nach jedem Aufenthalt im Internet mit ihren Kindern
über das Erlebte sprechen", so der Medienexperte.

Jörg Kabierske wird auf dem JAKO-O Familien-Kongress über das Thema
"Mein Kind: Computersüchtig? ? Wie sehe ich, was mein Kind im
Internet macht?" sprechen. Vorab beantwortet der Experte Eltern
wichtige Fragen zum Thema Internet und PC.

Wie viele Stunden sollte mein Kind maximal täglich im Internet
verbringen?

Grundschulkinder müssen nicht ins Internet, außer für Lern- und
Leseportale. Eine wichtige Rolle spielt Bildschirmzeit an Fernseher,
Computer und Konsolen insgesamt. Mehr als 30 Minuten täglich ist für
die Entwicklung der Kinder nicht förderlich. Bei älteren Kindern darf
es natürlich mehr sein. Wichtiger als die reine Zeit am Computer ist
die emotionale Abhängigkeit des Kindes vom PC. Folgt auf ein
Spielverbot ein Wutanfall? Dominiert das Internet den Tagesplan des
Kindes? Ist das der Fall, ist eine längere Computerpause ratsam.
Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind bildschirmfreie Alternativen,
die Spaß machen.

Mein Kind möchte auch im Urlaub online sein. Sollen wir das Laptop
mitnehmen?

Prinzipiell sollten Smartphone, Laptop oder mobile Spielkonsolen zu
Hause bleiben. Urlaub ist eine Auszeit vom Alltag. Die freie Zeit
bietet die Chance für gemeinsame Aktivitäten, gerade auch ohne
Computer und Co.

Wenn mobile Geräte mitgenommen werden, sollten sie möglichst so
benutzt werden, dass alle davon profitieren: Das Kind kann mit dem
Smartphone die Reiseroute und wichtige Infos zum Urlaubsort
recherchieren, Musik während der Autofahrt abspielen oder ein
kreatives Familien-Urlaubs-Video drehen. Gerade im Urlaub sollten
Eltern aber darauf achten, dass sich die Kinder nicht abkapseln und
die Konsolen-Zeit auf eine halbe Stunde pro Tag begrenzen.

Man hört immer mehr von Cybermobbing in sozialen Netzwerken wie
Facebook oder SchülerVz. Wie kann ich mein Kind davor schützen?

Cybermobbing meint das Ausgrenzen, Beleidigen oder Bedrohen eines
Mitglieds der Internet-Gemeinschaft durch andere Mitglieder. So ist
es für die Mobbing-Opfer sehr belastend, wenn zum Beispiel peinliche
Bilder mit boshaften Bemerkungen ins Internet gestellt werden.
Deswegen gilt: Sich nicht von Fremden ausfragen lassen, in sozialen
Netzwerken und anderen Webseiten möglichst keine persönlichen
Informationen wie die Adresse, Telefonnummer, Religionszugehörigkeit
und Details preisgeben, die einen auffindbar und angreifbar machen.
Und vor allem: das persönliche Login nicht weiterverraten, auch nicht
dem allerbesten Freund.

Wie helfe ich meinem Kind, wenn es gemobbt wird?

Dann ist es wichtig, dem Kind Rückhalt zu geben und ihm das Gefühl zu
vermitteln, dass es seine Eltern um Hilfe bitten kann und sich nicht
für die Bilder oder Einträge zu schämen braucht. Gleichzeitig sollten
Eltern versuchen, die entsprechenden Daten aus dem Netz löschen zu
lassen. Beispielsweise entfernt YouTube Filme von seiner Website.
Auch Google ist bereit, die entsprechenden Einträge aus seiner
Trefferliste zu entfernen. Und: Bitte auch die Schule über
Mobbing-Vorfälle im Internet informieren. Lehrer können in einem
klärenden Gespräch die Mobbing-Situation entschärfen und den Täter
zur Löschung der Daten aus dem Netz bewegen.

Expertenwissen aus erster Hand: 1. JAKO-O Familien-Kongress in
Österreich

Praktische Tipps und Expertenwissen für Eltern bietet der 1. JAKO-O
Familien-Kongress am 9. Oktober 2011 in Bad Ischl. Der Kongresstag
ist prall gefüllt mit Veranstaltungen zu Themen wie Erziehung, Schule
oder Pubertät. Die Kosten betragen 95,- Euro. Darin enthalten sind
die Besuche der Seminare von 11 Fachreferenten, persönliche
Kongressunterlagen und die komplette Verpflegung während des
Kongresses.

Weitere Informationen und Anmeldung zum 1. JAKO-O Familien-Kongress in Österreich: 
www.jako-o.at/familienkongress oder unter der kostenfreien Telefonnummer 00 800 / 22 44 88 00
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Zur Person: Jörg Kabierske

Als Initiator von Klicksalat® (www.klicksalat.de) trainiert Jörg
Kabierske Schüler, Eltern und Lehrer im Umgang mit den Gefahren durch
Internet, PC und Handy. Klicksalat® führte mittlerweile an über 250
Schulen Workshop-Tage durch und informierte ca. 300.000 Schüler und
30.000 Eltern sowie Lehrer. Jörg Kabierske ist Vater zweier Kinder
und lebt in Regensburg. Nach seinem Studium der Geisteswissenschaften
und mehrjähriger Tätigkeit in der IT-Branche als Personal- und
Marketingleiter hat er sich auf das Medientraining von Erwachsenen,
Kindern und Jugendlichen spezialisiert.

Hinweis für Journalisten: Jörg Kabierske steht für Interviews und
Leseraktionen zur Verfügung.

Über JAKO-O

Die JAKO-O GmbH ist mit mehr als 1,5 Millionen Kunden einer der
großen Spezialversender in Deutschland. Zu den Produkten zählen
Kinderkleidung und alles für das Kinderzimmer, Spielsachen für
drinnen und draußen sowie Materialien zum Lernen, Lesen und Basteln.
Mit der Initiative "Ideen für ein kinderfreundliches Land" setzt sich
JAKO-O für Kinder und Familien ein. Um ihren Wünschen und
Bedürfnissen im politischen Geschehen mehr Gewicht zu verleihen,
initiierte das Unternehmen die JAKO-O Bildungsstudie, schickte das
JAKO-O Mobil auf den Weg und gab den Anstoß für eine Reduzierung des
Mehrwertsteuersatzes auf kindertypische Produkte und
Dienstleistungen. Die Kompetenzen rund um die Themen Erziehung,
Schule, Partnerschaft und Familienmanagement stärkt JAKO-O mit
eigenen Familien-Kongressen. Eine verantwortungsvolle Herstellung ist
JAKO-O wichtig: der Betrieb ist nach EG-Öko-Audit-Verordnung
zertifiziert und bietet immer mehr Artikel an, die den Oeko-Tex®
Standard 100 erfüllen und deren gesamte Produktionskette den
Richtlinien von bluesign® folgt.

JAKO-O wurde 1987 gegründet und gehört neben dem Spielwarenhersteller
HABA sowie dem Kindergarten- und Schulausstatter Wehrfritz zur
HABA-Firmenfamilie. Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter ist
Klaus Habermaaß. Die HABA-Firmenfamilie beschäftigt im
nordbayerischen Bad Rodach (Oberfranken) etwa 2.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Für ihre familienfreundliche Unternehmenspolitik
wurde die gesamte HABA-Firmenfamilie bereits mehrfach mit dem
Zertifikat zum Audit berufundfamilie®, einer Initiative der
gemeinnützigen Hertie-Stiftung, ausgezeichnet.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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