• 01.08.2011, 11:41:29
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Unzumutbare Gleichsetzung von Polizei-Arbeit mit KZ-Zwangsarbeit

Mauthausen Komitee beweist NS-Zusammenhang

Wien (OTS) - Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) ist empört
angesichts der Verharmlosung der Zwangsarbeit in den
NS-Konzentrationslagern durch die FP-nahe Polizeigewerkschaft AUF,
wie die Zeitung "Heute" auf ihrer aktuellen Titelseite aufdeckte. Der
Beitrag der Juli-Aussendung an die Mitglieder in NÖ., der
arbeitsrechtliche Verbesserungen für PolizistInnen verlangt, ist mit
einer Zeichnung illustriert, die von einem Überlebenden des KZ
Sachsenhausen gemalt wurde.

Das Aquarell "Arbeit in der Gießerei", das vom Überlebenden
Etienne van Ploeg gemalt wurde, zeigt die KZ-Häftlinge in der
Granatengießerei, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen Eisenmantel
für Granaten und Sprengköpfe für Panzerfäuste gießen mussten. Für
Willi Mernyi, den Vorsitzenden des MKÖ, ist es "pietätlos und
unzumutbar" einen Vergleich zwischen der "durchaus sehr schwierigen
Arbeit der Polizei und dem unvorstellbaren Bedingungen für die
Zwangsarbeiter in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern
herzustellen".

Das MKÖ ist die Nachfolgeorganisation der Österreichischen
Lagergemeinschaft Mauthausen und vertritt somit die Überlebenden des
KZ-Mauthausen. Das MKÖ ist auch Mitglied des Internationalen
Mauthausen Komitee, einem Zusammenschluss von
Überlebenden-Organisationen aus 21 Ländern.

Rückfragehinweis:
MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi, Mobil: 0664-1036465

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MHK

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