- 01.08.2011, 11:40:27
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Öllinger: Strache soll AUF-NÖ nach Zwangsarbeit-Vergleich aus Partei ausschließen
Zeichnung ist Verharmlosung von Nazi-Verbrechen
Wien (OTS) - "Der NS-Terror verharmlosende Vergleich von
Polizeiarbeit mit Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern des
Dritten Reiches zeigt, wes Geistes Kind die Freiheitliche
Gewerkschaft ist. FP-Obmann Strache hat Königshofer aus der Partei
ausgeschlossen, die AUF-NÖ sollte er nach diesem Eklat ebenfalls
sofort ausschließen", fordert Karl Öllinger, Abgeordneter der Grünen.
"So blöd und ignorant kann ja nicht einmal die AUF sein, um nicht zu
wissen, dass die Arbeitsbelastungen von Polizeibeamten nichts, aber
auch schon gar nichts mit der Zwangsarbeit in einem
Konzentrationslager zu tun hat. Es kann daher nur volle Absicht
sein", betont Öllinger.
Öllinger: "Zeichnung und Erklärung der AUF kann man eigentlich nur
als eine Provokation verstehen. Für alle, die unter dem
nationalsozialistischen Terror gelitten haben und für alle, die
wissen, dass in den KZs der Nazis Millionen Menschen ermordet wurden,
ist eine derartige Verharmlosung von Nazi-Verbrechen unerträglich.
Eigentlich stellt sich aber die Frage, ob hier nicht auf eine absolut
inakzeptable Weise NS-Verbrechen verharmlost werden".
In einer Aussendung der freiheitlichen Polizeigewerkschafter AUF
findet sich eine faksimilierte Zeichnung, die ausgehungerte
KZ-Häftlinge in der typischen gestreiften Montur zeigt und mit der
die Arbeitsbelastung von Polizeibeamten untermalt werden soll. In
der Zeitung "heute", die über die Aussendung der freiheitlichen
Polizisten in Niederösterreich berichtet, wird ein AUF-Funktionär mit
der "Erklärung" zitiert, dass es sich bei der Zeichnung um eine
künstlerische Darstellung handle, die mit dem Nationalsozialismus
nichts zu tun habe.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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