• 01.08.2011, 11:29:56
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Heilpflanzen: Warum die meisten Deutschen der Naturapotheke vertrauen - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Versuchen Sie es bei Magendrücken zuerst mal
mit einem traditionellen Kamillentee, oder bei Erkältungen mit einem
Medikament aus Eukalyptus? Dann stehen Sie nicht alleine da. Gut 2/3
der Deutschen vertrauen der Kraft der Heilpflanzen, wenn sie sich bei
leichteren Beschwerden zwischen einem pflanzlichen und einem
synthetischen Medikament entscheiden müssten. Das hat eine Umfrage im
Auftrag der "Apotheken Umschau" ergeben, und Chefredakteur Hans
Haltmeier erklärt, wie wirkungsvoll Naturheilmittel tatsächlich sind:

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Besonders bei leichten Beschwerden gelten Heilpflanzen als wirksam
und vor allem auch verträglich, denn sie haben in der Regel nur
geringe Nebenwirkungen. Man muss allerdings dazusagen, in manchen
Fällen ist ihre Wirkung nicht ausreichend wissenschaftlich belegt,
dafür gibt es aber meist Erfahrungen über lange Zeit.

Fragt sich, bei welchen Beschwerden der Einsatz von Heilpflanzen
sinnvoll ist:

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Die Bandbreite der Anwendungen ist ja riesengroß. Zwei Beispiele:
Baldrian verringert die Probleme beim Ein- und Durchschlafen und im
Gegensatz zu manchen synthetischen Schlafmitteln, macht es auch nicht
abhängig. Und bei bronchialen Erkrankungen löst Efeu ganz
wirkungsvoll den Schleim, und das vertragen auch schon Kleinkinder.

Baldrian, Efeu oder Johanniskraut kennt man und weiß um ihre
Heilkraft. Wir wollen Ihnen hier eine weiniger bekannte Pflanze
vorstellen, die aber auch einen wichtigen Platz in der Naturapotheke
hat - Beinwell:

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Sie wird in der Regel eingesetzt bei Stauchungen, Prellungen oder
Zerrungen. Hersteller geben auch an, dass sie bei Rheuma oder
Rückenschmerzen ihre Wirkung entfaltet. Die Qualität kann allerdings
sehr unterschiedlich sein, je nach Herstellung. Deswegen sollte man
immer gut verträgliche Präparate aus der Apotheke nehmen.

Das gilt auch für den Einsatz der "Bitteren Schleifenblume" bei
Reizmagen oder Reizdarm. Auf die Wirkstoffdosierung kommt es an,
damit ein Pflanzenpräparat auch Wirkung zeigt, berichtet die
"Apotheken Umschau".

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an [email protected].

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio Service,
sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:

Ruth Pirhalla
   Tel. 089 / 744 33 123
   Fax 089 / 744 33 459
   E-Mail: [email protected]
   www.wortundbildverlag.de
   www.apotheken-umschau.de

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