- 01.08.2011, 08:56:21
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Anschober: In Zukunft alle Produkte, die gegen Konsumentenschutz verstoßen, beim Namen nennen
Oberösterreichs Landesrat für Konsument/innen will von Bundesregierung Verbraucherinformationsgesetz wie in Deutschland
Linz (OTS) - Der Konsumentenschutz braucht mehr Biss, die
Konsument/innen mehr Macht. Wie dies gehen könnte, zeigt derzeit
Deutschland vor: Anfang Juli wurde das Verbraucherinformationsgesetz
verschärft. Damit werden in Zukunft alle Produkte, die gegen
Konsument/innenschutzbestimmungen verstoßen, beim Namen genannt.
Bürger, die konkrete Auskunft erhalten wollen, welche Produkte
Grenzwerte überschreiten oder gegen andere Bestimmungen verstoßen,
müssen Auskunft mit vollen Informationen über die Firmen erhalten.
Landesrat Rudi Anschober: "Das wird den Konsument/innenschutz weiter
stärken, den Druck auf die sogenannten schwarzen Schafe verstärken,
den Konsument/innen mehr Macht geben und schließlich auch jene ganz
überwiegende Mehrheit der korrekt arbeitenden Firmen besser schützen,
die bisher bei negativen Kontrollergebnissen in einer bestimmten
Branche unter einem Generalverdacht standen."
Nicht so bislang in Österreich: Die Lebensmittelkontrollore der
Länder dürfen von sich aus generell keine Namen nennen, nur das
Bundesministerium kann nach Vorliegen der Risikobewertung über eine
allfällige Veröffentlichung entscheiden.
Oberösterreichs Landesrat für Konsument/innenschutz Rudi Anschober
appelliert daher an die Bundesregierung, die positive Regelung aus
Deutschland rasch in Österreich zu übernehmen und wird bei der für
September geplanten Tagung der Landesräte für Konsument/innenschutz
aller Bundesländer dafür werben, dass die Bundesländer diese
Forderung breit tragen und damit starken Druck auf die
Bundesregierung ausüben.
Rückfragehinweis:
Büro Landesrat Rudi Anschober, Mag. Rudi LEO, Pressesprecher, Tel: +436648299969, mailto:[email protected], Promenade 37, 4020 Linz, www.anschober.at
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