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OTS0072   29. Juli 2011, 11:02

VP-Marek ad Oxonitsch: Bleiben Sie bei der Wahrheit und übernehmen Sie Verantwortung

Grüne schweigen und machen sich zum Steigbügelhalter der SPÖ


Empört zeigte sich ÖVP Wien Landesparteiobfrau
Christine Marek über die jüngsten Aussagen von SP-Stadtrat Oxonitsch
im heutigen "Standard". "In der Propaganda der Wiener SPÖ in Sachen
Bildungspolitik sind Bürgermeister Häupl und Genossen für nichts
verantwortlich, was in Wien schief läuft. Es wäre höchst an der Zeit,
diese durchschaubaren Ablenkungsmanöver einzustellen, die Wahrheit zu
sagen und Verantwortung zu übernehmen. Wiens Bildungssystem ist
derzeit eine einzige Großbaustelle. Es beginnt damit, dass in Wien
knapp 600 Kindergartenpädagogen/innen sowie tausende
Kindergartenplätze fehlen. Dem Bund die Schuld für die schlechte
Vorbereitung des Gratiskindergartens in Wien in die Schuhe zu
schieben, ist nicht nur ein Verkennen der verfassungsrechtlichen
Kompetenzen, sondern ein weiterer Versuch, vom eigenen Versagen
abzulenken", so Marek.

Auch die von Seiten der SPÖ propagierte Gesamtschule sei keine
Lösung, wie sich bei der Volksschule - einer Gesamtschule - zeige:
Knapp 25 Prozent der Wiener Volksschüler können nicht sinnerfassend
lesen. "Doch statt in die Bildung von Wiens Schülerinnen und Schüler
zu investieren, spart Wien Lehrer ein. Innerhalb nur eines Jahres
wurden bzw. werden in Wien 300 Lehrerdienstposten gekürzt - 160 im
abgelaufenen und 140 im kommenden Schuljahr. Das von der SPÖ
ausgerufene 'Jahr der Bildung' ist lediglich ein Marketingschmäh auf
Kosten unserer Kinder", sagte Marek.

Schulsozialarbeiter zur MA11

Besonders dreist, so die Landesparteiobfrau weiter, sei die Aussage
von Oxonitsch, dass die aktuell 30 Schulsozialarbeiter einer
Bundesentscheidung harren. Oxonitsch beklage, dass diese, da derzeit
beim Stadtschulrat auf Lehrerposten angestellt, in den ersten Jahren
bloß befristete Einjahresverträge erhielten. "Es stellt sich vielmehr
die Frage, wieso die Schulsozialarbeiter überhaupt beim Stadtschulrat
auf Lehrerposten, die letztlich vom Bund bezahlt werden, angestellt
sind - ohne Anbindung an die MA 11, dem Amt für Jugend und Familie?
Hintergrund dieser Entscheidung scheint einzig und allein zu sein,
dass man die Kosten für Wiens soziale Probleme auf den Bund
überwälzen will. Die ÖVP Wien fordert schon seit vielen Jahren eine
eigenständige, dem Jugendamt zugeordnete Unterstützung durch
Schulsozialarbeiter für jeden Schulstandort. Es ist eine Schande,
dass die Grünen hier schweigen und sich zum Steigbügelhalter der SPÖ
machen. Es zeigt sich leider immer öfter, dass Stadtrat Oxonitsch den
Herausforderungen im Bildungsbereich nicht gewachsen zu sein scheint.
Der unter ihm beschrittene Weg ist eine einzige Sackgasse für Wiens
Schülerinnen und Schüler und das Bildungssystem in unserer Stadt", so
Marek abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0072 2011-07-29 11:02 291102 Jul 11 NVW0001 0418



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