• 27.07.2011, 13:29:26
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Besichtigung der MedAustron-Baustelle durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

"Bauen hier für die Zukunft abertausender Menschen"

St. Pölten (OTS/NLK) - "Hier wird für die Zukunft Mitteleuropas
und für die Zukunft abertausender Patientinnen und Patienten gebaut.
Die Bautechnik hat bei diesem Projekt zu einer Verkürzung der Bauzeit
um ein halbes Jahr sowie zu einer Ersparnis im Bereich der Kosten um
7 bis 10 Millionen Euro geführt, durch die Bauweise ersparen wir uns
100.000 Lkw-Fahrten", sagte heute, Mittwoch, 27. Juli,
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei einem Besuch der Baustelle des
MedAustron-Projekts in Wiener Neustadt, in dessen Rahmen er sich
gemeinsam mit ecoplus-Präsident Mag. Klaus Schneeberger ein Bild vom
Baufortschritt machte.

Bei diesem Besuch wies der Landeshauptmann auch auf die Bedeutung
des MedAustron-Projekts für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich
hin und hielt fest, dass rund 60 Prozent der Bauaufträge in
Niederösterreich verblieben. "Wir erwarten in Niederösterreich ein
Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent, das weit über dem Durchschnitt
liegt. Dieses Bauvorhaben in Wiener Neustadt leistet dazu einen
Beitrag", so Pröll. Weiters erfülle das MedAustron-Projekt eine
wesentliche Aufgabe im Zusammenhang mit dem Wissenschafts- und
Forschungsstandort Niederösterreich und ermögliche es, hoch
qualifizierte Arbeitsplätze anzubieten. Zudem sei dieses Projekt ein
"weiterer großer Schritt in Richtung soziale Modellregion" und habe
auch entsprechende Auswirkungen im medizinischen Bereich: "Für die
Menschen im Land soll eine optimale medizinische Versorgung
gewährleistet sein; diese ist eine wesentliche Grundlage für die
Lebensqualität in Niederösterreich", so Pröll.

Schneeberger, der die Baustelle als "Hotspot des Ausbaus von
Wissenschaft und Forschung in Niederösterreich" bezeichnete, merkte
an: "Wir sind nicht nur im Zeitplan, sondern auch in Bezug auf den
Wissenschaftsstandort positiv unterwegs und werden den Zeit- und
Kostenplan einhalten."

Wie im Rahmen der Baustellenbesichtigung erläutert wurde, kann das
Aushubmaterial der Baustelle im Ausmaß von 35.000 Kubikmetern für die
weiteren Arbeiten am Gebäude verwendet werden, wodurch Zeit und Geld
gespart werden können. Noch im heurigen Jahr ist nunmehr die
Dachgleiche zu erwarten, 2013 soll der Probebetrieb starten und 2015
will man die ersten PatientInnen behandeln.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
www.noe.gv.at/nlk

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