"Aktion Gute Hoffnung. Villach in anderen Umständen"
Jugendliche als Postboten für das Leben in Villach. Faszinierende Fakten zur Entwicklung des ungeborenen Kindes für 15.000 Haushalte
Linz/Villach (OTS) - Beginnend mit dem heutigen Tag werden
Mitglieder der "Jugend für das Leben" bis zum 29. Juli Infopakete an
Villacher Haushalte verteilen. Die Jugendlichen führen damit eine
Aufklärungsinitiative fort, welche vergangenen Freitag mit
Informationsständen in der Klagenfurter Innenstadt begonnen hat.
Mit den Infopaketen will die Jugendorganisation für die Schönheit
und Würde des ungeborenen Lebens sensibilisieren und Frauen "Gute
Hoffnung" vermitteln. Im Inneren der kleinen Pakete befinden sich das
originalgetreue Modell eines ungeborenen Kindes im Alter von 10
Wochen, ein Infofolder mit Hilfsadressen, sowie ein persönlicher
Brief, der das Anliegen einfühlsam erklärt. Pressesprecherin Carina
Broucek erläutert den Sinn der Infopakete: "Jede Person wird durch
unseren Brief eingeladen, sich vorzustellen, dass sie selbst,
Partnerin oder eine Bekannte überraschend schwanger wird." Da großes
Unwissen bezüglich der menschlichen Entwicklung im Mutterleib
vorherrscht, thematisiere der Infofolder die faszinierende
Entwicklung des ungeborenen Kindes und soll zum Nachdenken über das
Lebensrecht der Ungeborenen anregen, so Broucek. "Bei einer
Abtreibung stirbt ein Mensch voller Hoffnung und Zukunft, und viele
Mütter leiden danach jahrelang."
Hilfe in Notsituationen
Besonders Frauen und Müttern soll durch die Aktion Mut und
Hoffnung gemacht werden. Mütter im Schwangerschaftskonflikt finden im
Infopaket Hilfsstellen, an die sie sich wenden können. Broucek:
"Schwangere Frauen in Not werden oft von Partner, Familie und
Freunden ganz alleine gelassen oder gar zur Abtreibung gedrängt. Wir
möchten ihnen sagen, dass sie 'Guter Hoffnung' sein sollen und Hilfe
erfahren können." Deshalb appelliert "Jugend für das Leben" auch an
alle Menschen eine schwangere Frau nicht im Stich zu lassen, sondern
eine gute Freundin, ein guter Freund zu sein und Mut zum Kind zu
machen, denn: "Abtreibung geht uns alle an!"
"Aufarbeitung der Abtreibungswunden"
Viele Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben, berichten von
schwerwiegenden psychischen Folgen. Unter anderem können langjährige
Depressionen bis hin zu Selbstmordversuchen vorkommen. Broucek
betont: "Das "Post Abortion Syndrom" (PAS) wird in unserer
Gesellschaft totgeschwiegen, verleugnet oder verharmlost. Dadurch
lässt man Frauen oft jahrzehntelang in ihrem Leid allein. Heilung der
seelischen Abtreibungswunden ist jedoch möglich." Um mehr
Informationen zum Thema Heilung zu erfahren, lädt die "Jugend für das
Leben" zu einem Vortrag ein:
Zeit: Freitag, 29. Juli 2011, 19.30 Uhr
Ort: Pfarrheim St. Nikolai, Brauhausgasse 10, Villach
Frau Irmtraud Langer, diplomierte Lebensberaterin, wird aus ihrer
Praxis als Beraterin berichten und Möglichkeiten schildern, die es
gibt, um Abtreibungswunden aufzuarbeiten. Anschließend lädt die
"Jugend für das Leben" zu Snacks und Erfrischungen ein.
Redakteurin: Martina Zanger
Mobil: 0043/680/3347511
Fax: 0043/732/78811














