Anschober: Konflikt um den Ausbau der Wasserkraft in Oberösterreich weitgehend entschärft.
"Bereits 65 neue Projekte in meiner Amtszeit verwirklichen - 200 Kleinkraftwerke modernisiert."
Linz (OTS) - Österreichweit wurde heute eine Diskussion über die
Sinnhaftigkeit des Ausbaus der Kleinwasserkraft gestartet. In
Oberösterreich sind wir dabei einen großen Schritt weiter - wir
wollen beides: Den Ausbau der Wasserkraft und den Erhalt naturnaher
Fliesstrecken. Und die Realität zeigt, dass beides möglich ist.
Wasser-Landesrat Rudi Anschober: "In Oberösterreich haben wir den
Konflikt um den Ausbau der Wasserkraft seit Jahren bearbeitet und
weitestgehend entschärft: Es existiert ein Masterplan Wasserkraft,
der für die größeren Flüsse Prioritäten definiert. Dieser wird nun
auch auf kleinere Flüsse ausgeweitet. Top-Priorität hat die Umsetzung
der Wasserrahmenrichtlinie, dafür sorgt das wasserwirtschaftliche
Planungsorgan, das von Beginn an in jedem Verfahren die Weichen
stellt. Erste Priorität bei der Wasserkraftnutzung ist ein großes
Effizienzsteigerungsprogramm für die bestehenden mehr als 600
Kleinwasserkraftwerke - mehr als 200 konnten dadurch bereits
modernisiert, ihr Stromertrag mit starker Landesunterstützung um 40
Prozent erhöht werden."
Dieses Programm ist einzigartig in Österreich, wird nun auch bei
Großwasserkraft bereits umgesetzt. Ein erstes Projekt ist mit dem
Donaukraftwerk Aschach bereits abgeschlossen. Der Strommehrertrag
vergleichbar mit zig neuen Kleinkraftwerken. "Der Konflikt ist also
lösbar: bei einer klaren strategischen Steuerung, klare, Vorrang für
die Effizienz und einer klaren Planung", so Anschober abschließend.
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at















