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Informationen zum Hackerangriff auf GIS

214.000 Datensätze gestohlen, Task-Force zur Verbesserung der IT-Sicherheit eingerichtet

Wien (OTS) - Am Freitag, dem 22. Juli 2011, kam es zu einem Hackerangriff auf den Webserver der GIS, zu dem sich die Internetaktivisten von AnonAustria bekannt haben. Die GIS hält nach einer Untersuchung fest, dass rund 214.000 Datensätze gestohlen wurden, davon rund 96.000 mit Kontodaten. Die GIS hat bereits begonnen, alle betroffene Kundinnen und Kunden persönlich zu informieren und insbesondere darauf hinzuweisen, dass sie ihre Kontobewegungen verstärkt beobachten sollen.

Der ORF und die GIS werden gemeinsam mit CERT Computer Emergency Response Teams unmittelbar nach der genauen Analyse des Hackerangriffs weitere Sicherheitskonzepte ausarbeiten und sofort alle notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Hackerangriffe implementieren. Eine neu eingesetzte Task-Force wird sich mit dem Thema IT-Sicherheit und datenschutzrechtlichen Fragen konzernweit beschäftigen. Der ORF wird diesem Thema hohe Priorität widmen und sich auch in der Berichterstattung in seinen Medien mit den Problemen der Datensicherheit beschäftigen.

Experten des CERT.at, des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), und des Internetproviders der GIS analysierten noch am Freitag den Webserver, sicherten die Daten und leiteten diese zur genaueren Auswertung weiter. Das BVT wird bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen unbekannt erstatten.

Zur Information in Zusammenhang mit dem Hackerangriff steht die Hotline der GIS unter 0810/001080 zur Verfügung.

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