Haubner: SPÖ soll BZÖ-Antrag für "Papamonat" zustimmen
BZÖ strikt gegen Änderungen bei Kindergeld-Langzeitvariante
Wien (OTS) - BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner begrüßt
heute das Bekenntnis von Frauenministerin Heinisch-Hosek für die
Einführung eines "Papamonats" auch in der Privatwirtschaft. Es sei
ungerecht, die Inanspruchnahme eines "Papamonats" nur auf Beamte zu
beschränken, so Haubner weiter.
"Das BZÖ fordert bereits seit Jahren, dass alle Väter nach der Geburt
ihres Kindes die Möglichkeit erhalten sollen, sich an ihre neue Rolle
zu gewöhnen und auch die Mutter zu entlasten. Ein diesbezüglicher
Antrag für ein mögliches Vorziehen von einem oder zwei Monaten
Väterkarenz wurde vom BZÖ bereits eingebracht. Wir gehen davon aus,
dass die SPÖ ihren Worten auch Taten folgen lässt und diesem Antrag
im Familienausschuss zustimmt", sagte Haubner.
Kritik übt Haubner an den Plänen von Heinisch-Hosek, Änderungen bei
der Kindergeld-Langzeitvariante (30+6 Monate) durchzuführen. "Diese
Variante ist bei den Eltern noch immer die Beliebteste. Die SPÖ soll
die Eltern nicht Zwangsbeglücken, sondern ihnen die Wahlfreiheit
lassen", fordert die BZÖ-Familiensprecherin.














