- 25.07.2011, 12:28:02
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JVP-Melchior zeigt sich gegenüber verpflichtendem Papa-Monat skeptisch
Wahlfreiheit statt Zwang in der Familienpolitik
Wien, 25. Juli 2011 (OTS) Der Idee von Frauenministerin
Heinisch-Hosek für einen verpflichtenden Papa-Monat steht Axel
Melchior, Generalsekretär der Jungen ÖVP, skeptisch gegenüber: "In
der Familienpolitik muss Wahlfreiheit statt Zwang oberste Priorität
haben. Daher sind einseitige Diskussionen über ein verpflichtendes
Papa-Monat nicht zielführend. Gerade junge Menschen befinden sich
oft in bunten Familiensituationen, die auch bunte Lösungen
erfordern". ****
Durch die verpflichtende Vorziehung des Papa-Monats würde im
Fall der 15+3 Karenz das letzte Karenzmonat wegfallen und somit ein
Betreuungsengpass entstehen: "Die Entscheidung für eine freiwillige
gemeinsame Karenz sollte von der Politik erleichtert und nicht
erschwert werden. Das geht gerade in größeren Städten nur über
günstigere Betreuungseinrichtungen und durch bessere finanzielle
Rahmenbedingungen. Generell gilt jedoch auch in der
Familienpolitik: Offenheit und Vielfalt anstelle von Zwang zur
Einfältigkeit", so Melchior abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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