- 25.07.2011, 11:18:22
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AWO: Österreichische Kfz-Expertise in den USA gefragt
Österreichische Exporte von PKW, Zweirädern und Automotivteilen in die USA legten im Vorjahr um 39% zu - auch heuer geht es weiter bergauf
Wien (OTS/PWK551) - Die Bedeutung des US-Marktes für die
österreichische Kfz-Zulieferindustrie ist wieder im Steigen. Die
gesamten österreichischen Lieferungen von PKW, Zweirädern und
Automotivteilen stiegen im Jahr 2010 um 39% auf über 1 Mrd. Euro an.
"Besonders gefragt sind derzeit treibstoffeffiziente Motoren,
leichtere Materialien und österreichische Autoelektronik", berichtet
Franz Rössler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Chicago.
Dynamik schafft auch der allgemein steigende Absatzmarkt. In den USA
sollen nach einem 11%igen Absatzplus im Jahr 2010 auch heuer wieder
um 12% mehr Autos verkauft werden (13,2 Mio.). Besondere
Zulieferchancen gibt es auch bei den deutschen Produktionen von VW,
BMW und Mercedes in den USA. Rössler: "Die Lieferungen von kleineren
treibstoffeffizienteren Motoren aus Steyr und Wien an die BMW- und
GM-Werke in den USA sind im Jahr 2010 um 43% auf über 660 Mio. Euro
angewachsen. Ein neuer Auftrag für die Lieferungen von 240.000
Dieselmotoren für amerikanische Polizeiautos soll auch in den
nächsten Monaten für Impulse sorgen." In der Außenhandelsstatistik
scheinen auch noch die Lieferungen von Modellen der BMW X-3 und der
Mercedes C-Klassen aus Graz um 245 Mio. Euro auf. Der Export von
Zweirädern stieg um 66% auf 48 Mio. Euro.
Viele prominente österreichische Kfz-Zulieferbetriebe sind schon
in den USA präsent. In den letzten Monaten haben AVL, Miba und
Stahl-Judenburg US-Betriebstätten errichtet. Die österreichische
Investorenliste in den USA beinhaltet weiters die Firmen wie Polytec,
M&R Automation GmbH, STIWA Automation, Pewag, HOERBIGER Automotive,
Pankl (CP-Carillo), Pollman, Keba, Anger Machining, Benda-Lutz,
Austria Microsystems, Tiger Drylack, TTTech, Voestalpine, iSi,
Fronius und die IGM. Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ
wird gemeinsam mit dem AußenwirtschaftsCenter Chicago im Rahmen einer
Marktsondierungsreise unter dem Titel "Automotive Industry 2012 and
Beyond" vom 6. bis 10. November 2011 interessierten österreichischen
Unternehmen den kanadischen und US-amerikanischen Kfz-Markt
näherbringen.
Die \x{2588}Detroit -3" - GM, Ford und Chrysler - konnten sich rascher
als erwartet wieder restrukturieren und halten gemeinsam wieder über
50% US-Marktanteil. Die deutschen Autokonzerne VW (inkl. Audi), BMW
und Mercedes (inkl. Mini) stehen zwar mit rund 8% Marktanteil erst am
Anfang, wollen aber in den nächsten Jahren mit dem Ausbau lokaler
Produktionen rasch zulegen. Im Bundesstaat Tennessee ging im Mai 2011
ein neues VW-Werk in Betrieb und BMW hat in South Carolina weiter
ausgebaut. (BS)
Rückfragehinweis:
Außenhandelsstelle Chicago
Mag. Franz Rössler
Tel.: +1 312 644 55 56
mailto:[email protected]
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