• 22.07.2011, 12:48:56
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Lebenshilfe bekräftigt Forderung nach Inklusionsfahrplan zur Bildungsreform

Bildungswege müssen für Menschen mit Behinderungen offen stehen

Wien (OTS) - "Der separate Unterricht von Menschen mit
Behinderungen in Sonderschulen ist ein Auslaufmodell. Die Zukunft
liegt eindeutig in der inklusiven Schule, die Kindern mit und ohne
Behinderungen gleichermaßen offen steht," unterstreicht heute
Lebenshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Germain die Forderung von der
Vorsitzenden des Unabhängigen Monitoringausschusses, Marianne
Schulze,im heutigen Ö1-Morgenjournal nach einem inklusiven
Schulsystem. Die Lebenshilfe Österreich fordert seit Jahren eine
Reform des Bildungswesens in Richtung Inklusion und hat dazu einen
Stufenplan zur inklusiven Schule vorgelegt.

"Wir fordern einen Inklusionsfahrplan für die Bildungspolitik mit
klaren Ziel- und Terminvorgaben. Wir begrüßen die Integration von
Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf nach der 8. Schulstufe,
jedoch reichen diese Bemühungen bei Weitem nicht aus. Inklusion ist
erst dann gegeben, wenn Menschen mit Behinderungen alle Bildungswege
- beispielsweise in der Oberstufe und in berufsbildenden Schulen -
offen stehen. Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, sich
endlich einer umfassenden Reform im Bildungsbereich zu stellen", so
Weber abschließend.

Rückfragehinweis:
Lebenshilfe Österreich
Eva Schrammel
Tel.: 01/812 26 42 - 79 oder 0664/88 43 1996
mailto:[email protected]
www.lebenshilfe.at

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