• 22.07.2011, 10:22:56
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Leitl begrüßt Spindelegger-Vorschlag: Variable Studienbeiträge bringen Lenkungseffekt

Leitl fordert begleitendes Stipendien-Modell: "Österreichs Universitäten müssen allen sozialen Schichten offen stehen"

Wien (OTS/PWK548) - Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl
zeigt sich erfreut über den Vorschlag von Vizekanzler Michael
Spindelegger, variable Studienbeiträge einzuführen. "Mit variablen
Studienbeiträgen, die von den Universitäten selbst innerhalb eines
vorgegebenen Rahmens festgesetzt werden, kann ein längst überfälliger
Lenkungseffekt am Bildungsstandort erzielt werden."

Die Studienbeiträge sollen sich an der Intensität der Nachfrage
nach Studienrichtungen und auch am Bedarf des Arbeitsmarktes und der
Wirtschaft orientieren. Wo ein hoher Bedarf an Absolventen besteht,
also in technischen Fächern, Mathematik, Informatik und
Naturwissenschaften, sollen keine oder nur geringe Beiträge
eingehoben werden. In Massenfächern wie Politikwissenschaften,
Psychologie oder Publizistik können anteilsmäßig höhere Summen
eingehoben werden. "Viele technische Zukunftsfächer leiden an
chronischem Studierenden-Mangel, während Massenstudienfächer trotz
katastrophaler Betreuungsverhältnisse und trister Jobaussichten
regelrecht überlaufen werden. Diese Schieflage müssen wir
korrigieren", betont der Wirtschaftskammerpräsident.

Für Leitl steht außer Frage: "Die Wiedereinführung von
Studienbeiträgen kann es nur mit der Einführung eines neuen, breit
angelegten Stipendien-Modells geben. Stipendien müssen sicherstellen,
dass Österreichs Universitäten allen sozialen Schichten offen
stehen." (AC)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Bildungspolitik
Prof. Dr. Michael Landertshammer
Telefon: +43 (0)5 90 900 3573
E-Mail: [email protected]

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