• 22.07.2011, 10:20:43
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ÖH: Spindeleggers Vorschlag ist reines Ablenkungsmanöver

Wann kommt ein verpflichtender Budgetpfad auf 2% des BIPs für die Hochschulen?

Wien (OTS) - Verärgert zeigt sich die Österreichische
HochschülerInnenschaft über den wiederaufgewärmten Vorschlag des
Vizekanzlers zu variablen Studiengebühren. "Vizekanzler Spindelegger
will mit seinem Vorschlag lediglich von dem eigentlichen Problem der
Universitäten - nämlich der seit Jahren finanziellen Aushungerung der
Hochschulen - ablenken", erklärt Angelika Gruber vom Vorsitzteam.

"Wie fatal der Versuch ,Studierende in gewisse Studienrichtungen zu
drängen, ist, zeigt der jetzt teils bereits akute und drohende
LehrerInnenmangel. Ex-Ministerin Gehrer hat nämlich studierwillige
junge Menschen vor Lehramtsstudien gewarnt. Diese völlig verfehlte
Bildungspolitik will Spindelegger jetzt weiterführen - er hat von
Bildungsfragen offensichtlich keine Ahnung", ist Peter Grabuschnig,
ÖH-Generalsekretär, erbost.

"Die finanziellen Belastung von Studierenden ist auch ohne
Studiengebühren bereits immens hoch - 60% der Studierenden müssen im
Schnitt 20 Stunden pro Woche arbeiten, um sich Essen und Wohnen
leisten zu können - viel Zeit zum Studieren bleibt da nicht mehr
übrig", erklärt Janine Wulz vom Vorsitzteam. "Anstatt schwachsinnige,
oft wiedergekäute Vorschläge zu thematisieren, sollte die Regierung
endlich den längst überfälligen verpflichtenden Budgetpfad auf 2% des
BIPs vorlegen und die finanzielle Absicherung von Studierenden
verbessern", fordert Wulz abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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