• 21.07.2011, 14:07:34
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Umweltbundesamt: Raumwärmebereich vorbildlich bei Energieeinsparungen

Moderne Öl-Brennwerttechnik leistet wesentlichen Beitrag

Wien (OTS) - Der aktuelle Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes
zeigt deutlich die großen Energieeinsparungen im Raumwärmesektor der
vergangenen Jahre. Deutlich werden aber auch die zahlreichen
Hemmnisse, die den Sanierungsmaßnahmen derzeit noch im Weg stehen.
Dazu zählt vor allem der finanzielle Aufwand, der mit der thermischen
Sanierung einhergeht und viele davon abhält. Der Heizkesseltausch ist
nachwievor die einfachste und kostengünstigste Maßnahme, um hier den
Energieverbrauch wesentlich zu reduzieren, denn moderne
Öl-Brennwerttechnik spart bis zu 40 % im Vergleich zu alten
Ölkesseln.

Laut Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes sind die
CO2-Emissionen der Haushalte in den letzten deutlich 20 Jahren
zurückgegangen, obwohl die Anzahl der Hauptwohnsitze gestiegen ist
und deren Wohnungsfläche zugenommen hat. Dies lässt sich zum einen
auf sehr energieeffiziente Neubauten zurückführen aber auch auf
bessere Heizsysteme. Die momentane Sanierungsrate liegt derzeit noch
bei rund 1 % pro Jahr. Das Ziel der nächsten Jahre sieht eine
Steigerung auf 3 % vor. Die Energiestrategie 2020 peilt
Energieeinsparungen im Raumwärmebereich für den Zeitraum 2005-2020
von 42 % an. Hier ist gerade der Ölheizungsbereich ein Klassenprimus,
denn durch Effizienzmaßnahmen (Umstieg auf moderne
Öl-Brennwerttechnik und Heizöl extra leicht) konnten alleine im Jahr
2009 382 GWh eingespart werden - Tendenz steigend. Der Hintergrund:
Gemäß EU-Effizienz-Richtlinie unterzeichneten die Fachverbände der
österreichischen Mineralölwirtschaft gemeinsam mit dem
Wirtschaftsministerium im November 2009 die freiwillige Vereinbarung
bis 2016 im Ölheizungsbereich 2.100 GWh Energie einzusparen. Das
entspricht in etwa der zweifachen Jahresproduktion des Kraftwerks
Freudenau.

Heizungssanierung an erster Stelle

Die Initiative "Heizen mit Öl" der Fachverbände der
österreichischen Mineralölwirtschaft bietet einen großen Anreiz für
die Erneuerung von veralteten Heizkesseln. Beim Umstieg auf eine
moderne Öl-Brennwertanlage erhält man derzeit eine Förderung von
2.000 Euro. "Der Klimaschutzbericht bestätigt die Vorreiterrolle des
Raumwärmebereichs in puncto Steigerung der Energieeffizienz", so
Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts für wirtschaftliche
Ölheizung (IWO). "Der Beitrag, den Heizöl extra leicht und moderne
Öl-Brennwerttechnik bis dato geleistet haben, ist beträchtlich. Durch
die Förderaktion, die noch bis 2016 läuft, werden wir weiterhin
veraltete Ölkessel erneuern und unseren Anteil zur Erreichung der
Klimaschutzziele erhöhen, und das zu einem absolut leistbaren Preis
für die österreichischen Haushalte."

Rückfragehinweis:

IWO-Österreich
   Tel.: 01/710 68 99
   Fax: 01/710 68 99-50
   Email: [email protected] 
   www.iwo-austria.at
   
   ikp Wien 
   Franz Ramerstorfer
   Tel.: 01/5247790-27
   Email: [email protected]
   www.ikp.at

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